28.06.2017, 03:30 Uhr

Die Arbeit, ein wahres Abenteuer

Einsatz in großen Höhen, der Hubschrauber als „Dienstfahrzeug“: Geschäftsführer Jörg Vivot auf dem Weg zum nächsten Einsatz in hochalpinem Gelände. (Foto: Elektro Vivot GmbH)

Die Facharbeiter der Veitscher Firma Elektro Vivot können vieles von abenteuerlichen
Einsätzen erzählen.

Das man seine Arbeit nicht nur als Job ansehen muss, dafür steht die Firma Elektro Vivot GmbH, elektrotechnischer Dienstleister für die Installation von elektrischen Anlagen und Anlagenreparaturen, aus St. Barbara-Veitsch. „Die Philosophie des erfolgreichen Unternehmens besteht darin, sehr gute qualifizierte, engagierte und loyale Mitarbeiter zu haben und diese in ihren persönlichen fachlichen Interessensgebieten einzusetzen. Es steigt dadurch die Motivation jedes Mitarbeiters enorm und macht den Erfolg eines Unternehmens aus“, sagt Geschäftsführer Jörg Vivot. Das ist auch der Grund, warum im letzten Jahr einige sehr gute und herausfordernde Projekte durch die Firma umgesetzt werden konnten.

„Holz-Raummodule“

Für die Firma Kaufmann Bausysteme in Kalwang wurde die Automatisierung einer Förderanlage für Raummodule geliefert und installiert. Es werden hier gleichzeitig
bis zu 15 „Holz-Raummodule“, je bis zu fünf Tonnen, mit einer 160 Meter langen Förderanlage von Platz zu Platz transportiert, wo die einzelnen Ausstattungen eingebaut werden. Am Ende verlassen die Raummodule, komplett eingerichtet, beispielsweise mit Dusche, Schreibtisch, Bett, Spiegel, Steckdosen etc. das Förderband und werden auf Lastwägen verladen. Diese Module werden zu kompletten Wohnhausanlagen, Schulen, Studentenwohnheimen, Bürogebäuden
zusammengesetzt.

„Ätzanlage“

Für die voestalpine Stahl Donawitz wurde eine weltweit einzigartige „Ätzanlage“ für Stahlproben realisiert. Die große Aufgabe der Elektro Vivot GmbH bei der Automatisierung und beim Schaltschrankbau, war die Ausführung in extremen Atmosphären mit u.a. 70 Grad heißer Salzsäure, Natronlaugen, Alkoholbecken.
Diese Anlage dient dazu, die Oberfläche der Stahlproben für weitere mikroskopische
Untersuchungen aufzubereiten.

Höhenbaustellen

Das Team der Firma absolviert aber auch jedes Jahr einige Hubschraubereinsätze, da viele Umbauten, Erneuerungen und Reparaturarbeiten im Hochgebirge durchgeführt werden. „Hier haben wir uns schon einen Namen gemacht, welcher uns schon bis zur Bauleitung in die Antarktis brachte“, so Vivot. Voriges Jahr und heuer werden bzw. wurden schon einige Arbeiten fertiggestellt bzw. sind in Planung: neue Photovoltaikmodule (Leistungserhöhung) auf dem Schiestlhaus am Hochschwab, Bau einer zusätzlichen Wasserspeicherung mit Umpumpfunktion, ebenfalls beim Schiestlhaus; ein Zubau für Kühl- und Lagerräume bei der Fischerhütte am Schneeberg; Umrüstung der Materialseilbahn beim Graf Meranhaus von Diesel- auf Elektroantrieb. Am Meranhaus werden auch die Streicharbeiten für das Kuppengerüst vom Team der Vivot Elektro Vivot GmbH ausgeführt.

Ad-hoc Auslandseinsätze

Im Feuerfest-Maschinen Reparatur Bereich ist es für Sohn Lukas Vivot nichts Ungewöhnliches, dass er auf Abruf bereit steht: Egal ob Sonntag oder Feiertag, oder ob ein Flug von einer Stunde auf die andere gebucht werden muss, egal ob nach Russland, Polen, Ägypten oder sonst wohin für eine Maschineninstandsetzung. „Wir wollen aber auch hohe Sicherheitsstandards
für unsere Mitarbeiter. Darum wurden die Schulungen und Kurse für Sicherheit, Höhenarbeit bis hin zum ausgebildeten Industriekletterer besucht“, erklärt Jörg Vivot. „Fazit unserer Arbeit: Etwas höher, etwas größer, etwas extremer, einfach
gesagt, etwas anders, als die anderen.
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