Arsen im Trinkwasser
Entwarnung für Bewohner von Ranten nächste Woche erwartet
- Das Trinkwasser in Ranten ist noch nicht trinkbar. Es wird gerade eine Aufbereitungsanlage installiert.
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In Ranten ist das Trinkwasser in den Ortsteilen Seebach und Ratschfeld derzeit wegen zu hoher Arsen-Belastung nicht für den Verzehr geeignet. Abkochen hilft nicht – bis zur Freigabe Anfang nächster Woche sollten Bewohnerinnen und Bewohner auf Flaschenwasser oder sichere Quellen zurückgreifen.
RANTEN. Ende November wurde in einer Quelle in der Gemeinde Ranten eine zu hohe Arsen-Belastung festgestellt. Betroffen sind die Ortsteile Seebach und Ratschfeld. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden daher aufgefordert, das Wasser nicht mehr zu trinken oder zum Kochen zu verwenden. Abkochen bietet keinen Schutz – das Wasser ist derzeit nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Für die Körperpflege, etwa beim Duschen oder Baden, kann es weiterhin genutzt werden.
- Trinkwasser nur aus anderen Quellen nutzen.
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Aufbereitungsanlage wird installiert
Mittlerweile konnte eine Arsen-Aufbereitungsanlage für den Hochbehälter beschafft werden. „Derzeit wird an der Inbetriebnahme der Aufbereitungsanlage gearbeitet. Sie wird gerade kontrolliert und eingebaut. Danach muss noch einmal eine Wasserprobe ins Labor geschickt werden. Das dauert etwa 48 Stunden. Wenn dann der Grenzwert nicht mehr überschritten wird, können wir das Wasser wieder freigeben“, berichtet Franz Kleinferchner, Bürgermeister von Ranten. Eine Freigabe wird Anfang nächster Woche erwartet.
Wasser noch nicht trinkbar
Bis dahin wird empfohlen, Trink- und Kochwasser nur aus Flaschenwasser oder sicheren Quellen zu verwenden. „Es gibt noch drei weitere Quellen in Ranten, die einwandfrei sind“, bestätigt der Bürgermeister und weist zusätzlich auf die Möglichkeit hin, Trinkwasser an den Außenwasserauslässen beim neuen Rüsthaus der Feuerwehr Ranten abzuholen.
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