Faschingrennen in der Krakau

Faschingrenner Krakauebene
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Das Faschingrennen am Faschingmontag gehört zu den ältesten Bräuchen der Krakau. Es handelt sich dabei um den uralten Brauch, durch Lärm und Getöse die Dämonen des Winters zu verscheuchen. Heuer findet das Faschingrennen in Krakaudorf und in Krakauebene statt.



Der Lauf wird von Burschen und Männern durchgeführt, auch Frauenrollen werden von Männern dargestellt. Es lohnt sich, einmal dabei zu sein, wenn im Morgengrauen der Wegauskehrer, der Heanagreifer (Hühnergreifer) im Federgewand und dahinter die Schellfaschinge unter Geschrei "auslaufen". Die 4 "Glockfaschinge" tragen anstelle der Spitzkappe einen Steirerhut und Kuhglocken.
Diesem Zug der "SCHÖNEN" folgt die bunte Truppe der sogenannten "VETTELN": Arzt, Scherenschleifer, Friseur, billiger Jakob und die Hauptgruppe mit Rossknecht, Rosshändler und Ross.
Vor jedem Haus laufen die Schellfaschinge ein "Kranzl", die Glockfaschinge erzeugen dazu mit ihren Kuhglocken großen Lärm. Gelegentlich wird auf dem Weg der Faschingrenner in einer Höhe von 2-3 Metern eine Kette gespannt (Speng), die vom Wegauskehrer und dem 1. Schellfaschingrenner übersprungen werden muss.



Dieser Brauch beginnt schon lange vor dem Morgengrauen. Es wird jedes Haus besucht und abends zum Gebetsläuten um 19 Uhr muss es beendet sein, sonst wird das Ross vom Teufel geholt - so die Sage.

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