Frühjahrskonzert der Werkskapelle Pöls im Kultursaal der Marktgemeinde

Fotos: Heinz Waldhuber
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Autor: Heinz Waldhuber

Die Werkskapelle von Pöls lud zum Frühjahrskonzert.

Der Auftritt der Pölser Werkskapelle ist Garant für ein volles Haus.
Der Klangkörper, verantwortlich für das klingende Spiel in den Gemeinden Pöls und Oberkurzheim, ist aber auch Garant für Musik auf hohem Niveau. Verantwortlich dafür zeichnet der junge Kapellmeister Markus Poier, der am vergangenen Samstag seinen Taktstock mit ruhiger und sicherer Hand führte.
Das Frühjahrskonzert der Werkskapelle unter der Leitung von Obmann Ernst Leitner, das rund 500 begeisterte Zuhörer aus dem gesamten Pölstal angelockt hatte, wurde seinen Erwartungen mehr als gerecht. Zum einen, was die Programmauswahl betraf, die neben internationalen Arrangements auch auf heimische Komponisten – etwa dem langjährigen Kapellmeister des Kobenzer Musikvereines, Helmut Zechner – zurückgriff; aber auch in der ins–trumentalen Wiedergabe, die professionelle Probenarbeit voraussetzt.
Unter Nutzung aller räumlichen Ressourcen hatte sich der Kultursaal der Marktgemeinde in ein Konzerthaus verwandelt, der dem Publikum musikalischen Ohrenschmaus aus allen Richtungen vermittelte.
Unter den begeisteren Zuhörern waren auch Bürgermeister Ernst Korp, Zellstoff-Pöls-Vorstand Kurt Maier, PZ-Finanzvorstand Gunther Sames, Pfarrer Heimo Schäfmann, Vertreter benachbarter Gemeinden und des Judenburger Musikbezirkes mit Kapellmeister Herbert Bauer, die Gernot Esser als gewohnt exzellenter „Sprachführer“ durch den Abend willkommen hieß.
Ihn selbst machte es sichtlich stolz, den jugendlichen Nachwuchs der Werkskapelle dem breiten Publikum vorzustellen, die in dem Facit mündeten: Bisher verzeichnete die aus 64 aktiven Mitgliedern bestehende Werkskapelle unter ihren Mädchen und Burschen neun Träger des Goldenen Leistungsabzeichens, 30 „Silberne“ und über 50 „Bronzene“. Und so präsentieren sich auch die Reihen der Kapelle sehr jugendlich: Fast zwei Drittel aller Aktiven haben das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet. Kein Wunder, dass damit auch viel frischer, jugendlicher Klang durch den Kultursaal wehte, ob nun durch den einleitenden Auftritt des Jugendblasorchesters oder im folgenden Hauptprogramm, das vom Gesamtorchester mit dem passenden „Jetzt geht’s los“ von Franz Lehar eröffnet wurde.
Traditionelle und moderne Rhythmen wechselten in der Folge ab und boten Solisten wie Franz-Peter Hasler (Trompete) oder Simone Kogler (Flöte) Gelegenheit, mit instrumentaler Virtuosität zu beeindrucken.

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