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Lebenswerter Bezirk Murau

Der Samson von Murau machte den anwesenden Gästen mit seinem Tanz die Aufwartung.
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  • Der Samson von Murau machte den anwesenden Gästen mit seinem Tanz die Aufwartung.
  • Foto: Foto: Galler
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Samson tanzte in die Stadt

Nach der aufwendigen Restaurierung hatte der Samson beim Stadtfest erstmals wieder seinen Auftritt.

MURAU. Am vergangenen Wochenende wurde in Murau eine jahrzehntelang gelebte Tradition hochgehalten: Nachdem am Samstag der restaurierte Samson wieder aktiv in Erscheinung getreten ist, konnte am Sonntag das Stadtfest gefeiert werden.
Am Vormittag wurde im Stadtpark der Festgottesdienst mit Gardepfarrer Thomas Mörtl gefeiert, der Samson bekam den Segen Gottes und nachdem die Figur doch einiges von einem Samsonträger abverlangt, bekam auch Franz Kollmann den kirchlichen Segen für seine künftige Aufgabe.
Am Nachmittag konnte der Samson seinen Weg gehen, vom Hotel Rosenhof über den Hauptplatz und den Raffaltplatz zum Friesacher Tor. Für die Bürgergarde mit Obmann Martin Lienhart und Kommandant Christoph Knapp sowie die Stadtmusikkapelle mit Obfrau Clara Gugg und Kapellmeister Gernot Mang war es ein besonderer Tag. Für die anwesende Prominenz, allen voran Bürgermeister Thomas Kalcher und Fürst Karl zu Schwarzenberg, sowie die vielen fleißigen Helfer gab es Salven der Garde und den Samsontanz.

Die Marktgemeinde hat viel zu bieten

Die Verantwortlichen der Gemeinde Scheifling freuen sich über die hervorragende Entwicklung.

Bürgermeister Gottfried Reif und Co. sind stolz auf die gute Entwicklung der Marktgemeinde Scheifling.
  • Bürgermeister Gottfried Reif und Co. sind stolz auf die gute Entwicklung der Marktgemeinde Scheifling.
  • Foto: Foto: KK
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SCHEIFLING. Leicht steigende Einwohnerzahlen, gute Entwicklung der Gewerbebetriebe und Aufschließungen von Bauland. Das sind die erfreulichen Nachrichten aus der Marktgemeinde Scheifling.
Es wurde in den letzten Jahren in die Infrastruktur im Bereich der Schule investiert, sodass die Volksschule und die Mittelschule auf dem neuesten Stand sind. Fordernd ist derzeit das Thema "Homeschooling" - ein Begriff, den man vor ein paar Jahren noch gar nicht kannte. Auch dafür wurde in Scheifling die entsprechende Infrastruktur geschaffen.
Stolz ist man auf die Gewerbebetriebe, die sich in den letzten Jahren hervorragend entwickeln konnten. So kann Scheifling immerhin auf knapp 1.000 Arbeitsplätze in den verschiedensten Bereichen verweisen. Scheifling kann auch Gewerbeflächen in allen möglichen Variationen anbieten. Durch die gute geographische Lage ist Scheifling einer der begehrtesten Standorte in der Region. Die Gemeinde ist weiterhin bestrebt, die Betriebe bestmöglich zu unterstützen. In den letzten drei Jahren wurde der Flächenwidmungsplan neu erstellt und zugleich wurden auch neue attraktive Bauflächen gewidmet. Derzeit ist man mitten in der Aufschließung.
Auch private Initiativen im Bereich der Wohnraumbeschaffung unterstützen die Bestrebungen der Gemeinde.
Selbstverständlich werden die neuen Baugründe mit allem versorgt, was notwendig ist. Neben Kanal, Wasser und Strom auch mit Fernwärme und Glasfaser. Um den Anforderungen der jungen Familien besser gerecht zu werden, sollen auch zehn neue Doppelhäuser errichtet werden.
In Scheifling ist man in allen Bereichen der Kinderbetreuung bestens gerüstet:
Gemeindekindergarten, Pfarrkindergarten mit Kinderkrippe, Heilpädagogischer Kindergarten stehen den jungen Familien ebenso zur Verfügung wie eine Nachmittagsbetreuung in der Volksschule und eine Betreuung für die Kindergartenkinder. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Niederwölz und Teufenbach-Katsch gibt es bereits das dritte Ferienprogramm namens „KISO“. Damit ist es gemeinsam gelungen, über die gesamten Ferien für die Kinder ein attraktives Programm aufzustellen und damit berufstätige Eltern zu unterstützen.

Vorzeigeprojekt in Murau

Das erste Mal in der Steiermark gibt es eine bezirksweite Orts- und Stadtkernentwicklung.

Holzwelt-Obmann Bürgermeister Thomas Kalcher bei der Eröffnung einer „Kernaktivität“.
  • Holzwelt-Obmann Bürgermeister Thomas Kalcher bei der Eröffnung einer „Kernaktivität“.
  • Foto: Foto: Blinzer
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MURAU. Das Thema Ortskernentwicklung ist komplex und in vielen Gebieten in der Steiermark allgegenwärtig. Jedoch werden Gemeinden und Städte oftmals in diesem Bereich alleingelassen. Im Bezirk Murau hat man entschieden, sich dieser Herausforderung der Orts- und Stadtkernentwicklungen gemeinsam anzunehmen.
Die 14 Gemeinden im Bezirk Murau bündeln ihre Ressourcen und haben zusammen mit der Holzwelt Murau das Projekt „WiR in Murau“ initiiert. Ein Mehrwert, der dadurch entsteht, ist die effiziente Bearbeitung gemeinsamer vielschichtiger Aufgaben. „Wir wissen, dass die Herausforderungen in den Gemeinden sich ähneln. Trotzdem braucht es für jede Gemeinde eine individuelle Lösung. Besonders seit der Gemeindezusammenlegung sind die Gemeindegebiete noch weitläufiger geworden – oft gibt es mehrere Dorfplätze. Deshalb arbeitet die Holzwelt Murau daran, sich genau anzuschauen, was die Gemeinden brauchen, um daraus individuelle und trotzdem abgestimmte Entwicklungen anzustoßen", sagt Holzwelt-Obmann und Bezirksbürgermeister Thomas Kalcher. Gemeinsam mit dem Architekturbüro "nonconform" wurde bereits eine Analysereise zum Thema Ortskernentwicklung durch den Bezirk gemacht.

Gemeinsam aufs Ganze
Mancherorts gibt es konkrete Liegenschaftsentwicklungen, in anderen Orten wiederum Ortskernaktivitäten oder auch Orts- und Stadtentwicklungskonzepte. Die bereits bestehenden überregionalen Leitbilder können in andere Pläne eingebunden und verstärkt werden. Durch die gemeinsame Koordination und Zusammenarbeit können so einerseits die Aktivitäten abgestimmt werden und sich, wenn möglich, ergänzen. Andererseits soll ein Netzwerk entstehen, wo bei Bedarf die Angebote adoptiert werden können.
Geplant sind unter anderem Impulsvorträge, in denen erfolgreich umgesetzte Projekte und Belebungsszenarien vorgestellt werden. Unterschiedliche Konzepte werden damit in den Gemeinden vorgestellt und sollen dann gemeinsam mit der Bevölkerung weiterentwickelt werden. Es ist ein Beteiligungsprozess für die gesamte Bevölkerung der Gemeinden.

Neue Brücke mit Stil

Die Vollendung der neuen Murbrücke in Scheifling war lange erwartet und hat sich bereits ausgezahlt.

Die gewaltigen Brückenteile aus Holz wurden mit zwei großen Kränen über dem Wasser zusammengeführt. Das Projekt ist gelungen.
  • Die gewaltigen Brückenteile aus Holz wurden mit zwei großen Kränen über dem Wasser zusammengeführt. Das Projekt ist gelungen.
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SCHEIFLING. Ein erfreuliches Spektakel hat sich im Frühjahr in der Marktgemeinde Scheifling abgespielt. Die 28 Jahre alte Holzbrücke über die Mur wurde durch eine neue ersetzt. Die Zusammenführung der beiden Seiten wird dabei als Hochzeit bezeichnet. Auch bei der neuen Murbrücke spielt der Baustoff Holz eine zentrale Rolle.
Der Gemeinderat in Scheifling unter Bürgermeister Gottfried Reif hat sich bereits im Vorjahr für einen Neubau der Radwegbrücke ausgesprochen. Die umfangreichen Planungsmaßnahmen für die Brücke mit 54 Meter Spannweite wurden vom örtlichen Architekturbüro von Josef Bacher durchgeführt. Im Frühjahr wurden schließlich die beiden Brückenteile mit zwei 260-Tonnen-Kränen zusammengeführt und das Bauwerk so vollendet. Die Montage wurde von der Firma Zeman, einem international tätigen, heimischen Unternehmen, durchgeführt.
"Das perfekte Zusammenspiel von den am Bau beteiligten Firmen ist dafür eine Grundvoraussetzung", berichtete Architekt Bacher. Für die Statik zeichnete Martin Fritz aus Stainach verantwortlich. „Extreme Hochwasserstände in den vergangenen Jahren haben dem bestehenden Steg zugesetzt und Spuren hinterlassen,“ so Bürgermeister Gottfried Reif. Nach Fertigstellung der neuen Bogenbrücke haben die beiden Ortsteile wieder eine sichere Gehwegverbindung. Die weithin bekannte Tour de Mur wird ebenfalls über den neuen Steg führen. Architekt Bacher: „Der Baustoff Holz zeigt die Möglichkeit auf, hohe Distanzen frei zu überbrücken. Alles ist bei der Montage gut abgelaufen. Das Holz trägt uns in Zukunft nun frei über das Wasser.“
Die neue Brücke kostet rund 700.000 Euro, finanziert von Bund, Land und Gemeinde. Eine offizielle Eröffnungsfeier ist noch ausständig. Allerdings erfreuen sich bereits jetzt zahlreiche Radfahrer und Fußgänger am spektakulären Bauwerk.

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