Schneechaos
Murauer helfen in der Ramsau

Feuerwehren aus Murau helfen in der Ramsau.
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  • Feuerwehren aus Murau helfen in der Ramsau.
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Über 100 Mitglieder der Feuerwehr im Katastrophenhilfsdienst, die Lawinengefahr bleibt auch im Murtal hoch.

MURAU. "Die Anreise hat länger gedauert als geplant", sagt Feuerwehrsprecher Walter Horn. Über 100 Mitglieder der Murauer Feuerwehren sind am Dienstag zum Katastrophenhilfsdienst in der Ramsau eingetroffen. Sie sind derzeit hauptsächlich mit dem Abschaufeln von Dächern beschäftigt.

Gefährliche Anreise

"Es ist nicht ungefährlich", sagt Horn. Erstens sei die Anreise durch das Schneegestöber nicht unproblematisch gewesen, außerdem ist auch die Situation auf den teils einsturzgefährdeten Dächern brisant. Horn: "Aber unsere Mitglieder wissen, was sie tun und sind auch gut abgesichert."

Hilfseinsatz

Bereits am Wochenende waren Feuerwehren aus dem Bereich Knittelfeld im Hilfseinsatz im Bezirk Liezen (Bericht). "Die ganze Steiermark hilft in einer solchen Situation", sagt Landeskommandant-Stellvertreter Erwin Grangl. Die Feuerwehren seien dafür bestens ausgebildet und ausgerüstet. "Wir sind gut aufgestellt, bei der Ausrüstung könnte man aber nachjustieren", sagt er.

Situation neu bewertet

Im Bezirk Murtal wird unterdessen die Situation in Sachen Lawinengefahr am Dienstag und Mittwoch wieder neu beurteilt. Teils sind wieder große Neuschneemengen dazugekommen. Im Bezirk Murau sind mehrere Täler in der Krakau gesperrt. Der Greim in St. Peter am Kammersberg wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Sperre aufgehoben: Hohentauern wieder erreichbar

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