Gerhard Stolz in Krakau wiedergewählt
Differenzen in der Gemeindepolitik offenkundig

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„Die Krakau ist anders“ hört man des Öfteren. Dies zeigte sich auch bei der konstituierenden GR – Sitzung am Freitagnachmittag. Die ÖVP konnte bei der GR – Wahl am 28. Juni Zugewinne verzeichnen, die SPÖ und FPÖ mussten Stimmenverluste hinnehmen. Die ÖVP ist nun mit 10, die SPÖ mit 4 und die FPÖ mit 1 Gemeinderat vertreten.
Als Altersvorsitzender fungierte Vizebgm. Herbert Siebenhofer, er konnte auch Landtagspräsidentin Manuela Khom sowie Dr. Elisabeth Berner von der BH Murau willkommen heißen. Nach der Angelobung der gewählten Gemeinderäte, einer fehlte krankheitsbedingt, erfolgte die Wahl des Gemeindevorstandes. Gerhard Stolz (ÖVP) wurde mit 10 von 14 Stimmen, Vizebgm. Herbert Siebenhofer (ÖVP) mit 12 Stimmen und GK Josef Pirker (SPÖ) mit 5 Stimmen wiedergewählt. Im Anschluss nach den Wahlvorgängen wurden Bgm. Stolz und sein Vize Siebenhofer auch formell von Dr. Elisabeth Berner angelobt.
Bgm. Gerhard Stolz sagte in seiner Antrittsrede zur 3. Funktionsperiode, dass es ihm mit Freude erfülle, der Gemeinde Krakau als Bürgermeister vorzustehen, wenngleich diese Wahl mit einem Schönheitsfehler abgelaufen sei, er bekam nicht die volle Zustimmung, die 4 SPÖ GR versagten Stolz das Vertrauen. Er bedauere es sehr, nicht alle Stimmen erhalten zu haben. Nach Auszählung der Stimmen bei der GR – Wahl habe ihm ein SPÖ GR zum Wahlergebnis gratuliert mit dem Zusatz, die Hände zur Zusammenarbeit seien ausgestreckt. Die SPÖ habe, so Bgm. Stolz, in den Tagen vor der GR Sitzung die Gemeindebevölkerung mit einem Schreiben darüber informiert, dass sie mit kritischer Kraft und klarer Kante in der Gemeindepolitik tätig sein werde. Bgm. Stolz fragte sich, ob das ein gutes Zeichen für eine gute Zusammenarbeit sein soll. „Ich sage heute euch, ich als Bürgermeister mit 10 Mandaten in der Gemeinde Krakau werde die passenden Antworten für euch haben“ ein sichtlich verärgerter Bürgermeister an die SPÖ Gemeinderäte. Nach seinen Dankesworten an seine Familie für das Verständnis für die vielen Termine sagte Bgm. Stolz, so wie in einer Familie viele Dinge und Probleme besprochen werden sollen, so sei es auch in einer Gemeinde, wo im guten Diskurs anstehende Beschlüsse über Parteigrenzen besprochen werden sollten. Vieles würde auf die Gemeinde zukommen, die Bevölkerung werde gebeten, die Beschlüsse in der Gemeinde mitzutragen. Zum Abschluss: „Wir haben unsere schöne Krakau von unseren Vorfahren nicht geerbt bekommen, nur geliehen, unsere Aufgabe ist es, diese in bestmöglichen Zustand unseren Kindern und Enkelkindern weiterzugeben, hoch lebe die Krakau“. Vizebgm. Herbert Siebenhofer bemühte sich in seinen Schlussworten das Gemeinsame in der Gemeinde ein den Vordergrund zu stellen. Zum Abschluss der GR Sitzung wurde die Krakauer Hymne gesungen.

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