ÖVP sicherte in St. Peter die Absolute
Herbert Göglburger ist klarer Wahlsieger

ÖVP Obmann Herbert Göglburger ist mit seinem Team klarer Wahlsieger
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Viel Spannung versprach die GR – Wahl in der Marktgemeinde St. Peter am Kammersberg, lagen die beiden Parteien SPÖ und ÖVP bei der letzten Wahl nur um eine einzige Stimme voneinander getrennt, 647 die SPÖ, 646 die ÖVP und 151 die FPÖ, nun heißt der Wahlsieger Herbert Göglburger mit seiner ÖVP Mannschaft. Bis 2000 hatte die ÖVP in der Gemeinde die Verantwortung, dann folgten die SPÖ Bürgermeister Walter Perner und Sonja Pilgram. Vor 5 Jahren wurde eine Teilzeitlösung vereinbart, seit Ende April 2018 ist nun Herbert Göglburger (ÖVP) Gemeindeoberhaupt. Seit Wahlziel formulierte er so: „Als Spitzenkandidat will ich das Bürgermeisteramt verteidigen, wenn es der Wählerwille ist möchte ich gemeinsam mit allen politischen Parteien für die Gemeinde arbeiten“. Die ÖVP mit Bgm. Göglburger konnte mit dem Hinweis, dass nun endgültig die Sanierung des Schulzentrums in St. Peter umgesetzt werde, punkten.
Sein Gegenüber von der SPÖ ist Vizebgm. Christoph Stolz. Er wünschte sich vor der Wahl, „wir wollen bei der Gemeinderatswahl stark genug sein, um unsere Ideen umsetzen zu können und zu zeigen wie dieser Weg aussehen kann“. Spannend gesehen wurde in der Bevölkerung welche Auswirkungen die Kandidatur von Rechtsanwalt Günter Novak-Kaiser an 2. Stelle bei der SPÖ haben wird.
Wenig wahrgenommen wurde in den letzten Jahren die FPÖ, Patrick Kobald war zuletzt FPÖ Vertreter in der Gemeinde, Spitzenkandidat war diesmal Alexander Putzenbacher, für ihm galt: „Das Wahlziel der FPÖ St. Peter ist trotz der vergangenen Turbulenzen in der Bundespartei die sehr wohl auch auf Gemeindeebene zu spüren sind zumindest der Erhalt der Mandatsanzahl. Mein Team und ich sind guter Dinge und hoffen auf einen Stimmenzugewinn“. FPÖ Obmann Patrick Kobald gab sich wenige Tage vor der Wahl zuversichtlich, mit einem GR weiterhin vertreten zu sein, fehlten zuletzt nur wenige Stimmen auf ein zweites Mandat.
Für Spannung sorgte in den letzten Tagen vor der Wahl eine Wahlbroschüre der SPÖ wo sich Christoph Stolz darüber ärgerte, dass bei der bevorstehenden Schulsanierung der Auftrag an ein Totalunternehmen vergeben wurde, die ÖVP konterte mit einem Schreiben indem mitgeteilt wurde, dass der diesbezügliche Gemeinderatsbeschluss einstimmig erfolgt sei, also auch mit Zustimmung der SPÖ.

Das Wahlergebnis in Zahlen:
ÖVP 804 – 61,19 % und 9 Mandate (+2) +16,45 %
SPÖ 417 – 31,73 % und 5 Mandate (-2) -13,08 %
FPÖ 93 – 7,08 % und 1 Mandat   -3,4 %
Bgm. und ÖVP Spitzenkandidat Herbert Göglburger zum Wahlergebnis: „Es ist dies eine Summe von Erfolgen in der Zusammenarbeit im Gemeinderat in den letzten Jahren, Projekte die in den letzten Jahren fixiert und umgesetzt wurden. Wichtig ist für die Bevölkerung die Zusammenarbeit in der Gemeinde, ich denke, das hat schon einen Ausschlag gegeben“. Nach 20 Jahren wieder eine starke ÖVP Mehrheit in der Gemeinde freut dem ÖVP Obmann, der Erfolg sei der Verdienst des gesamten Teams der ÖVP sagt Herbert Göglburger. „Wir werden trotz dieses Erfolges in den nächsten 5 Jahren gemeinsam zu versuchen zu gestalten. Ob die Bundes- und Landespolitik eine Rolle gespielt habe könne man nicht beurteilen, einen gewissen Einfluss dürfte das Hoch der ÖVP aber schon gehabt haben sagte Bgm. Herbert Göglburger.
SPÖ Spitzenkandidat Vizebgm. Christoph Stolz sagt zum Wahlergebnis: „Muss ganz ehrlich sagen ist für uns schon sehr enttäuschend, wir hätten mit so starken Verlusten nicht gerechnet wenngleich wir uns bewusst war, dass es eine schwierige Wahl sein werde“. Die ersten drei Jahre dieser Periode mit Sonja Pilgram an der Spitze seien viele große Projekte umgesetzt worden, „scheinbar ist dies in der Bevölkerung wirklich nicht auf fruchtbaren Boden gefallen“. Konsequenzen werde es sicher nicht ganz gleich geben, man wird in der Partei das Ergebnis beraten sagt Christoph Stolz und seine Fraktion wird bei der BGM – Wahl Herbert Göglburger die Stimme geben.
So sieht FPÖ Kandidat Alexander Putzenbacher das Wahlergebnis: „Wir haben auch Stimmen verloren sind aber froh, dass wir das eine Mandat halten konnten. Man hat es als kleine Fraktion immer schwierig, die FPÖ habe bisher schon bei Entscheidungen mitgestimmt, wir werden so auch in Zukunft weiterarbeiten“. Als Grund für das schlechte Abschneiden sieht Alexander Putzenbacher die Vorgänge in der Bundespartei und auch seine weitgehende Unbekanntheit in der Gemeinde St. Peter.
Die konstituierende Sitzung mit der Wahl des künftigen Bürgermeistes findet am Freitag 24. Juli statt.

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Autor:

Anita Galler aus Murau

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