ÖVP legt in Stadl-Predlitz stark zu
Johannes Rauter braucht jedoch noch einen Partner

Johannes Rauter konnte mit der ÖVP in Stadl-Predlitz stark zulegen.
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In der jetzigen Gemeinde Stadl-Predlitz hatten vor der Fusionierung 2015 in der seinerzeitigen Gemeinde Stadl die SPÖ mit Erich Moser einen langjährigen Bürgermeister, er regierte stets mit absoluter Mehrheit. In der Nachbargemeinde Predlitz hatte die ÖVP stets das Sagen, noch vielen ist Eduard De Monte als bestimmende Kraft in Erinnerung, zuletzt war Matthias Karner Bürgermeister in der Gemeinde Predlitz. Seit 2015 war nun in der fusionierten Gemeinde Stadl-Predlitz Johannes Rauter von der ÖVP Gemeindechef, er wurde mit Hilfe der FPÖ zum Bgm. gewählt. Stimmenstärkste Partei war 2015 die SPÖ mit 39,73 % gefolgt von ÖVP mit 33,62 % und FPÖ mit 26,45 % Stimmenanteil.
Vor der Wahl formulierten die Spitzenkandidaten ihre Wahlziele so:
Johannes Rauter (ÖVP): „Als Bürgermeister habe ich mich in den letzten Jahren gut eingearbeitet, gemeinsam mit den politischen Mitbewerbern ist in unserer Gemeinde vieles gelungen, auf diesem guten Fundament möchte ich aufbauen. Ich hoffe, dass die Bevölkerung die geleistete Arbeit honoriert und sich dies auch in einem guten Wahlergebnis für die ÖVP widerspiegelt, unser Motto: „Volles Herz Voraus!“.
SPÖ Vizebgm. Wolfgang Schlick: Das Wahlziel ist wie bei der letzten Wahl stimmenstärkste Partei in der Gemeinde zu sein. Unser Arbeitsprogramm ist für alle Gemeindebürger ausgerichtet, den Lebensraum erhalten, Infrastruktur ausbauen und leistbare Bauplätze für Jungfamilien bereitstellen ist unser Programm.
FPÖ GR Philipp Seitlinger: „Das Wahlziel ist das Halten des jetzigen Mandatsstandes von vier, nach der Wahl und je nach Wahlergebnis wird die weitere Vorgangsweise beraten und entschieden“.
Die GR – Wahl in der Gemeinde Stadl – Predlitz ist geschlagen, die ÖVP legte stark zu (+2 Mandate), die SPÖ hielt ihre 6 Sitze und die FPÖ musste zwei Sitze abgeben.
Zum Wahlergebnis sagt ÖVP Bürgermeister Johannes Rauter: „Danke für das Vertrauen, das Ergebnis zeigt, dass unsere Bevölkerung signalisiert hat mit dem eingeschlagenen Weg zufrieden war, dass der Weg fortgesetzt werde für die Gemeindebürger zu arbeiten“. Für die Wahl zum Bürgermeister braucht Johannes Rauter die Unterstützung einer anderen Partei, „darüber reden wir heute noch nicht, wir sind froh, dass ein Ergebnis auf den Tisch liegt, es werden dazu Gespräche mit den beiden anderen Parteien geben, es gibt bei uns keine Berührungsängste, wir haben bisher gemeinsam gearbeitet, das wird auch in Zukunft so sein“, so Bgm. Rauter. „Der Bürger wird nicht viel merken, wir werden gemeinsam mit viel Tempo in unserer Gemeinde weiterarbeiten so wie bisher“, so Bgm. Rauter. Zum Kurz – Effekt sagt Bgm. Rauter, die Großwetterlage hat gestimmt für die ÖVP, auch die Landeswahl mit Schützenhöfer mit seinem Team war für uns sicher positiv“.
Vizebgm. Wolfgang Schlick (SPÖ) sagt zum Wahlergebnis: „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, wir haben das 7. Mandat knapp verfehlt, ist zwar schmerzlich, wir werden trotzdem für und mit den Bürgern sachbezogen und zukunftsorientiert arbeiten“. Man werde wie bisher mit allen politischen Parteien in der Gemeinde zusammenarbeiten, uns programmmäßig abstimmen um damit einen gemeinsamen Nenner zu finden. Eine Wahl von Johannes Rauter zum Bürgermeister wolle er noch nicht vorgreifen, es werde in den Gremien Gespräche geben.
FPÖ Philipp Seitlinger: „Auch Danke an die Wähler für das Vertrauen, es ist keine Frage, wir sind unter den Erwartungen geblieben, wir haben auch damit gerechnet, wenn man die Bundesweiten Ergebnisse in der letzten Zeit ansieht“. Die FPÖ werde in nächster Zeit mit den Koalitionsgesprächen mit ÖVP und SPÖ beginnen. Es helfe nicht, nach diesem Ergebnis Schuldige zu suchen, ausschließen könne man aber die Bundes FPÖ nicht, so FPÖ Kandidat Philipp Seitlinger, „man könne auch nicht die ganze Schuld der Bundes FPÖ zuschieben“.

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Autor:

Anita Galler aus Murau

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