Der Blick richtet sich nach vorne

WM-Bilanz: Karl Fussi, Andrea Limbacher, Hello Haas, Klaus Leistner. Foto: Taucher
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  • hochgeladen von Stefan Verderber

Die Erleichterung ist groß, die Müdigkeit noch größer. Nach dem grandiosen WM-Finale am Sonntag sind aber erst einmal Aufräumarbeiten angesagt. Bis Ende der Woche werden am Kreischberg Tribünen abgebaut, Pisten in Schuss gebracht und die letzten Überbleibsel der Großveranstaltung beseitigt.

Erhofft und erwartet

„Dieses Team hat eine beeindruckende Weltmeisterschaft organisiert“, lobte ÖSV-Generalsekretär Klaus Leistner. Landeshauptmann Franz Voves und sein Vize Hermann Schützenhöfer stimmten in das Lob ein. Das ist eine Bestätigung für die Veranstalter rund um Kreischberg-Geschäftsführer Karl Fussi und OK-Chef Hello Haas. Insgesamt 50.000 Besucher waren am Kreischberg dabei, sie lukrierten etwa 20.000 Nächtigungen und eine enorme Wertschöpfung für die Region Murau. „Genau das haben wir uns erwartet und erhofft“, sagt Fussi, der den Blick schon jetzt wieder nach vorne richtet.

Weltcups am Lachtal?

Auch in den kommenden Jahren sollen Weltcups am Kreischberg stattfinden: „Wir werden auf jeden Fall dranbleiben und kontinuierlich weitermachen. Ob es Cross-Bewerbe oder vielleicht ein Slopestyle wird, das wissen wir noch nicht.“
Ganz sicher hat sich der Kreischberg mit der Doppel-WM einen Fixplatz auf der Liste der FIS erarbeitet. „Wenn wir wollen, werden wir in den nächsten Jahren sicher eine große Rolle spielen“, sagt auch Hello Haas. Auch am Lachtal kann er sich durchaus Weltcup-Bewerbe vorstellen.
Die Kritikpunkte zur Doppel-WM sind überschaubar: Nicht optimal war etwa der Schauplatz der Buckelpisten-Bewerbe im oberen Bereich des WM-Hanges, die dadurch auch weniger Besucher anlockten.
Auch viele Tagesgäste blieben während der Großveranstaltung am Kreischberg aus. „Das war zu erwarten, wir hatten aber trotzdem einen guten Betrieb“, sagt Fussi. Und jetzt sei die Buchungslage super: „Wir erwarten uns ab sofort starke zwei Monate.“

WM in Zahlen

50.000: Insgesamt 50.000 Besucher waren bei der Doppel-WM am Kreischberg und am Lachtal live dabei. Dazu kommen Tausende, die in 25 Ländern via TV-Schirm dabei waren. Auf Youtube war die WM auf der ganzen Welt zu sehen.
800: 800 Sportler aus 40 Nationen waren aktiv an der Doppel-WM beteiligt. Mit Funktionären, Medienvertretern und Sponsoren umfasste der WM-Tross rund 2.500 Personen. Insgesamt waren sogar 3.500 Personen bei der WM akkreditiert, davon 350 Journalisten aus 19 Ländern.
6: „Vier bis fünf Medaillen“ hat sich ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel bei der Eröffnung gewünscht. Am Ende sind es sogar sechs geworden - und zwar fein säuberlich aufgeteilt in zwei Goldene, zwei in Silber und zwei in Bronze.

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