Nici Schmidhofer
Eine Kugel zum Geburtstag

Nici Schmidhofer mit der ersehnten Kugel.
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Zwölf Jahre nach Renate Götschl wandert die kleine Kristallkugel für die Abfahrt wieder in die Region.

LACHTAL. Am Freitag feiert Nici Schmidhofer ihren 30. Geburtstag. Das schönste Geschenk hat sich die Lachtalerin bereits im Vorfeld selbst gemacht. In Soldeu (Andorra) holte sie sich am Mittwoch den Abfahrtsweltcup. "Bei einer WM-Medaille muss an einem Tag alles passen. Eine Kugel ist für die ganze Saison und das macht mich schon stolz", sagt ÖSV-Damentrainer Roland Assinger.

Maximum erreicht

Am Lachtal ist die Freude riesig: "Die Stimmung ist super, wir sind sehr zufrieden. Sie hat heute mit dem Minimum das Maximum erreicht", freute sich Papa Hannes Schmidhofer. "Für das Lachtal ist das nach dem WM-Titel 2017 der nächste Höhepunkt. Der Werbewert ist enorm", sagt Lachtal-Geschäftsführer Karl Fussi.

Zweite Chance

Vor der Saison war das erklärte Ziel ein Weltcupsieg, nun sind es drei geworden und als Draufgabe gab es die kleine Kristallkugel. "Eine Kugel ist schon gewaltig! Das muss man erst einmal schaffen", sagt der stolze Vater. Seine Tochter hat am Donnerstag sogar noch die kleine Chance auf eine weitere im Super-G. "Wir wollen aber bescheiden bleiben ..."

Großer Empfang

Auf jeden Fall wird es wieder einen Empfang für die Abfahrts-Weltcupsiegerin geben. Dieser wird am Montag, dem 25. März, ab 19 Uhr am Hauptplatz in Oberwölz stattfinden. "Da werden wir uns sicher wieder etwas einfallen lassen", verspricht Hannes Schmidhofer, der praktischerweise auch Bürgermeister der Gemeinde ist. Zur Erinnerung: Beim letzten Empfang nach dem WM-Titel war sogar Volks-Rock´n´Roller Andreas Gabalier dabei.

Ausrutscher

Bitter war der Tag für die zweite Murauerin mit Weltcup-Chancen: Ramona Siebenhofer landete nach einem Ausrutscher im Mittelteil auf dem letzten Platz und wurde so von Teamkollegin Stephanie Venier noch vom zweiten Gesamtrang verdrängt. Am Ende wurde es damit Platz 3 in der Abfahrtswertung. "Schön, dass drei Österreicherinnen vorne sind", sagte sie gegenüber dem ORF.

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