Murau/Murtal
"Dann steht die Region ganz stark da"

Karl Schmidhofer: "Gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen."
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  • hochgeladen von Stefan Verderber

Urlaubsregion-Chef Karl Schmidhofer über die gute Zusammenarbeit in der Krise und Chancen für die Urlaubsregion Murau-Murtal.

MURAU/MURTAL. Zwischen Telefon, Laptop und Parlament pendelt derzeit Karl Schmidhofer. Wir haben mit ihm über die aktuelle Situation gesprochen.

MZ: Wie arbeiten Sie während der Krise?
Karl Schmidhofer: Im Wirtschaftsbund geht viel über Telefon- und Videokonferenzen. Dazu kommt viel Organisatorisches für die Urlaubsregion und den Schiverband. Außerdem melden sich derzeit viele Bekannte und Freunde. Ich bin immer froh, wenn ich da helfen kann. Und zwischendurch geht es in den Nationalrat, um die vorbereiteten Beschlüsse zu diskutieren und umzusetzen.

MZ: Wie beurteilen Sie die Arbeit der Regierung?
Schmidhofer: Da muss man ganz unten anfangen: Die Bürgermeister und ihre Gemeinderäte machen einen sehr guten Job. Auch die Landesregierung erfüllt ihre Aufgaben sehr gut. Und das Gleiche gilt auch für Wien, aber nicht nur für die Regierung, sondern auch für die Opposition. Man merkt derzeit eine gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen - und das ist sehr positiv. Ich bin sehr froh, dass wir eine sattelfeste Regierung haben. Für die Übergangsregierung wären diese Maßnahmen wohl schwierig gewesen.Und grundsätzlich gilt: Ein großes Dankeschön an alle, die auch jetzt im Einsatz sind und für uns arbeiten.

MZ: Wie ist die Stimmung in Murau?
Schmidhofer: Sehr gut. Wir haben Gott sei Dank erst relativ wenige Corona-Fälle. Aber das kann sich jederzeit ändern. Deshalb ist durchhalten angesagt.

MZ: Die Schiberge mussten einen Monat früher als geplant schließen. Wie wirkt sich das aus?
Schmidhofer: Sie haben glücklicherweise die Hauptsaison drübergerettet und kleinere Gebiete hätten ohnehin Mitte März geschlossen. Schade ist es natürlich für Kreischberg, Lachtal und Turracher Höhe. Über einen Schaden kann man derzeit aber noch nicht sprechen, da müssen wir die Zahlen abwarten.

MZ: Wie lange hält die Urlaubsregion die aktuelle Situation durch?
Schmidhofer: Die Urlaubsregion hält das gut aus, jetzt sind die Verbände gefordert. Die Betriebe müssen mit Maßnahmen über die Zwischensaison kommen. Und dann hoffen wir, dass wir wieder in Fahrt kommen können.

MZ: Events wie Formel 1 und Co. sind sehr wichtig für die Region geworden. Gibt es die Hoffnung, dass sie stattfinden können?
Schmidhofer: Wenn wir das wüssten ... Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht kann man auch gewisse Termine verschieben. Wenn sich das Ganze wieder normalisiert hat, wird auf jeden Fall der Urlaub im Inland gefragt sein. Und dann steht die Urlaubsregion ganz stark da.

Zur Person

Karl Schmidhofer aus Murau war jahrelang Unternehmer und Seilbahner in der Region und darüber hinaus.
Aktuell ist er Vorstand der Urlaubsregion Murau-Murtal, Präsident des Steirischen Schiverbandes, Funktionär der Wirtschaftskammer und Nationalratsabgeordneter der ÖVP.


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