Spielberg
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Für das Wochenende ist gutes Wetter in Spielberg prognostiziert.
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  • Für das Wochenende ist gutes Wetter in Spielberg prognostiziert.
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Die Königsklasse ohne Fans bedeutet auch sonst viele Neuerungen.

SPIELBERG. Es ist alles andere als ein normales Formel 1-Wochenende, das in Spielberg bevorsteht. Es ist der Saisonauftakt, es ist ein Doppelrennen und es passiert ohne Zuseher. Das hat viele Änderungen zur Folge.

Die Fans

Das Ringgelände wird „weiträumig abgesperrt“, wie die Polizei es nennt. Schon bei den diversen Zufahrtsstraßen gibt es Checkpoints, die man nur mit einer Akkreditierung oder als Anrainer passieren darf. Auch die an den Ring angrenzenden Campingplätze sind gesperrt. „Es macht also nicht viel Sinn, herzukommen“, sagt Polizei-Einsatzleiter Günther Perger. Dafür gibt es im TV das volle Programm. Allein der ORF überträgt rund 50 Stunden rund um die beiden Rennwochenenden.

Corona

Spielberg rückt in den weltweiten Fokus und verwandelt sich gleichzeitig in ein riesiges Corona-Testlabor. Rund 3.000 Personen werden an den beiden Formel 1-Rennen beteiligt sein. Dazu zählen Mitarbeiter der Teams, der FIA, Einsatzkräfte, Sicherheitspersonal und die Mitarbeiter des Projektes Spielberg. Alle Leute werden während ihres Aufenthalts regelmäßig getestet. Dafür zuständig ist das Biotech-Unternehmen Eurofins Genomics, ein international tätiger Dienstleister. „Wir sind in Summe mit rund 50 Leuten vertreten, die den ganzen Formel-1- und FIA-Tross routinemäßig abstreichen. Alle fünf Tage muss sich jeder testen lassen“, wird Geschäftsführer Siegfried Schnabl vom ORF zitiert. In Summe sollen so in den kommenden zwei Wochen zwischen 10.000 und 12.000 Tests durchgeführt werden.
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Die Einsatzkräfte

Polizei, Rotes Kreuz und Feuerwehr haben sich an die neuen Gegebenheiten angepasst. Die Fäden laufen bei der BH Murtal zusammen. Die Polizei hat trotzdem Experten wie ein Corona-Kompetenzteam, Sprengstoff-Experten, Diensthunde, das Einsatzkommando Cobra und Hubschrauber vor Ort. Rotes Kreuz und Feuerwehr sind für alle Eventualitäten gerüstet und lassen auch den Regelbetrieb in der Region nicht außer Acht.
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Das Umfeld

Das Projekt Spielberg ist bekannt für ausgeklügelte Fan-Choreographien in Rot-Weiß-Rot oder Orange auf der Tribüne der Max Verstappen-Fans. Das wird heuer in dieser Form nicht möglich sein. Wer Red Bull kennt, darf aber davon ausgehen, dass die Tribünen nicht einfach leer bleiben werden. Eine spezielle Präsentation für das TV-Publikum ist ebenso möglich wie Zeichen gegen Rassismus. Letztere wird es in Spielberg ohnehin öfters zu sehen geben. Das Mercedes-Werksteam tritt etwa erstmals mit einer schwarzen Lackierung an. Außerdem werden alle Teams ein sichtbares Zeichen für die Bewegung „We race as one“ setzen.
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Der Vertrag

Eigentlich läuft der bestehende Vertrag der Formel 1-Rechteinhaber Liberty Media mit dem Red Bull Ring heuer aus. Abgeschlossen wurde er noch unter Bernie Ecclestone. Es gab bereits erste Anzeichen, dass es zu einer Verlängerung kommt, die ohnehin nur Formsache sein dürfte. Nicht umsonst haben Fans die Möglichkeit, ihre bereits für heuer gekauften Tickets auf das nächste Jahr übertragen zu lassen. Mit der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung darf man also ebenfalls in den nächsten Tagen rechnen.
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Die Piloten

Die Stars der Formel 1 kommen am Mittwoch und Donnerstag im Murtal an. Die meisten von ihnen landen am nahen Fliegerhorst Hinterstoisser und werden direkt zum Red Bull Ring gebracht. Dort gibt es erste Besprechungen und eine Streckenbesichtigung. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hat diese bereits absolviert. Nächtigen werden die Piloten großteils abgeschottet in den Betrieben der Region, einige bevorzugen sogar ihre Container am Ring.

Sebastian Vettel mit Schutzmaske bei der Streckenbesichtigung.
  • Sebastian Vettel mit Schutzmaske bei der Streckenbesichtigung.
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Das Wetter

Während Donnerstag und Freitag im Murtal noch unbeständig sind, soll sich das Wetter am Wochenende bessern. Sonne und Wolken sollen sich am Samstag und Sonntag abwechseln. Beim Rennen kann es bis zu 27 Grad heiß werden. Diese Bedingungen kamen in den beiden Vorjahren Red Bull-Star Max Verstappen zugute ...

Programm

Großer Preis von Österreich am 5. Juli und Großer Preis der Steiermark am 12. Juli
Freitag
11 Uhr: Erstes freies Training Formel 1
15 Uhr: Zweites freies Training Formel 1
Samstag
12 Uhr: Drittes freies Training Formel 1
15 Uhr: Qualifikation
Sonntag
ab 9.45 Uhr: Rennen Formel 3, Formel 2 und Porsche Mobil Supercup
13.20 Uhr: Fahrerpräsentation Formel 1
14.54: Nationalhymne
15.10 Uhr: Start - Großer Preis von Österreich (71 Runden oder 120 Minuten)

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