Katastrophe in Obdach
Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Eine Straße wurde in Obdach weggerissen.
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  • Eine Straße wurde in Obdach weggerissen.
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Straße wurde weggerissen, mehrere Häuser sind nicht erreichbar. Bis zum Abend soll eine Notzufahrt errichtet werden.

OBDACH. "Wir arbeiten derzeit mit sieben Baggern auf Hochdruck an der Behebung der Schäden", sagt Bürgermeister Peter Bacher. Eine rund zehn Kilometer lange Straße ins sogenannte Bärental sei derzeit "ein einziges Bachbett", berichtet er.

Notzufahrt

Durch ein Unwetter mit Starkregen und Hagel wurde am Samstag die Straße teilweise weggerissen, vier Häuser waren von der Umwelt abgeschnitten. Zu einem davon wurde bereits eine Zufahrt errichtet, auch die Stromversorgung ist wieder hergestellt. "Derzeit sind noch drei Familien eingeschlossen", sagt der Bürgermeister. "Aber auch das wollen wir spätestens bis zum Abend mit einer Notzufahrt erledigen".

Bilder vom Lokalaugenschein

Große Aufräumarbeiten

Die großen Aufräumarbeiten stehen der Gemeinde dann am Montag bevor. Dann sollen Baubezirksleitung, Wildbach- und Lawinenverbauung und Spezialkräfte anrücken, um die Schäden zu beseitigen. Eigentlich hat das Unwetter am Samstag das Murtal nur am Rande gestreift, in der Gemeinde Obdach hat es allerdings mit voller Wucht zugeschlagen. Insgesamt wurde die Feuerwehr zu sechs Schadensereignissen gerufen.

Straßen wurden überschwemmt.

Straße weggerissen

"Im Bereich Lavantgraben wurde die Lavantstraße stark in Mitleidenschaft gezogen und teilweise weggerissen. Im Bereich Granitzen kam es zu Vermurungen und Verklausungen. Des Weiteren musste ein Dach eines Wirtschaftsgebäudes abgedeckt werden", berichtet die Feuerwehr Obdach. Zur Unterstützung wurden die Nachbarn aus Weißkirchen alarmiert.

Häuser nicht erreichbar

Eine Gemeindestraße wurde auf einer Länge von einem Kilometer weggerissen, mehrere Häuser sind deshalb derzeit nicht erreichbar. Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer hat am Sonntag die Gemeinde zum Katastrophenschutzgebiet erklärt. 

Rasche Hilfe

Durch diese Maßnahme kann rasch und unbürokratisch Hilfe geleistet werden. „Jetzt geht es darum, dass Obdach schnell geholfen wird. Ich danke allen Einsatzkräften, die seit den Abendstunden im Einsatz stehen, um Unwetterschäden zu beseitigen und die Sicherheit wieder herzustellen“, sagt Schickhofer. Die Aufräumarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Im Laufe des Nachmittages gibt es einen Lokalaugenschein mit Einsatzkräften, Gemeinde- und Landespolitikern.

Obdach: Aufräumarbeiten werden Monate dauern
Katastrophe in Obdach: 5 Millionen Euro Schaden befürchtet

Autor:

Stefan Verderber aus Murtal

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