LKH Murtal
Besuchsverbote an allen drei Standorten

Ab sofort gilt wieder ein Besuchsverbot in Krankenhäusern, hier der Standort Knittelfeld.
  • Ab sofort gilt wieder ein Besuchsverbot in Krankenhäusern, hier der Standort Knittelfeld.
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Stefan Verderber

Zum Schutz von Patienten und Personal spricht die Kages ein Besuchsverbot an allen Krankenhaus-Standorten aus.

MURAU/MURTAL. "Um Patienten und Personal vor einer Weiterverbreitung des Virus innerhalb des Krankenhausbetriebes zu schützen, wird für alle Kages-Standorte ab sofort ein allgemeines Besuchsverbot erlassen", meldet die Unternehmenskommunikation der steirischen Krankenanstaltengesellschaft am Mittwoch.

Hotspot

Damit gibt es jetzt die Klarstellung einer Meldung von Dienstag. Dort war von einer Verschärfung der Lage an einzelnen Standorten die Rede und das LKH Murtal wurde als Hotspot genannt. Am Standort Knittelfeld des Verbundes befinden sich derzeit 90 Kontaktpersonen der Klasse 1 in Absonderung. Davon betroffen sind sowohl Patienten als auch Mitarbeiter. Zunächst wurde ein Besuchsverbot nur für Knittelfeld diskutiert.

Ausnahmen

"Es geht nicht nur um die genutzten Betten. Wir müssen die Patienten und die Besucher schützen", sagt Johannes Hödl von der Kages-Unternehmenskommunikation. Das Besuchsverbot gilt ab sofort an allen Standorten der Steiermark, also auch in Judenburg, Knittelfeld und auf der Stolzalpe. Es gibt allerdings weiterhin Ausnahmen, die dem Wohl der Patienten dienen: Etwa bei der Verabschiedung von Sterbenden, Begleitung bei der Geburt oder Besuche bei Kindern und Palliativpatienten.

Versorgung gesichert

Die Besuchsverbote sind grundsätzlich eine Vorsichtsmaßnahme: "Insgesamt sind die Ressourcen vorhanden, man muss aber sowohl die enormen Steigerungen an Infizierten insgesamt, sowie die Steigerung der Bettenbelegung im Auge behalten. Wenn die Zahlen weiter steigen, geraten wir ans Limit oder darüber hinaus", wird Kages-Vorstand Karlheinz Tscheliessnigg zitiert. Die Versorgung der Patienten sei jedenfalls gesichert - das soll auch durch vermehrte Zusammenarbeit der Spitalsstandorte so bleiben.

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