Lokales
Biomasse-Heizwerk wärmt Soldaten

Gemeinsam durchschnitten Oberst Manfred Hofer, Brigadier Heinz Zöllner, Hofrat Johannes Sailer, Bundesrätin Isabella Kaltenegger, Bgm. Hannes Dolleschall, Landesrat Hans Seitinger, Bioenergie-Chef Jakob Edler und Bgm. Peter Bacher (v. l.) am TÜPL das Eröffnungsband und übergaben damit das Bioenergie-Heizwerk seiner Bestimmung.
  • Gemeinsam durchschnitten Oberst Manfred Hofer, Brigadier Heinz Zöllner, Hofrat Johannes Sailer, Bundesrätin Isabella Kaltenegger, Bgm. Hannes Dolleschall, Landesrat Hans Seitinger, Bioenergie-Chef Jakob Edler und Bgm. Peter Bacher (v. l.) am TÜPL das Eröffnungsband und übergaben damit das Bioenergie-Heizwerk seiner Bestimmung.
  • Foto: Pfister
  • hochgeladen von Murtaler WOCHE

MURTAL. Das Militärkommando Steiermark und der TÜPL Seetaler Alpe luden am 15. September zur offiziellen Eröffnung des neuen Biomasse-Heizwerkes am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe ein.

16 Millionen Euro investiert

Knapp 16 Millionen Euro investiert das Bundesheer in die Infrastruktur in der Steiermark. Teil dieses Investitionspakets ist das neue Biomasse-Heizwerk am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe, das im Rahmen eines Truppenbesuchs von Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner in Konkordanz mit Landesrat Johann Seitinger und weiteren in das Projekt involvierten Persönlichkeiten offiziell eröffnet wurde.

Investition in die Zukunft

Baustart war im März 2019, die Fertigstellung erfolgte im Oktober 2019 nach 7-monatiger Bauzeit. Kosten: 2,5 Mio. Euro. Damit können am TÜPL nun insgesamt mehr als 600 Tonnen CO2 eingespart werden. Der Truppenübungsplatz Seetaler Alpe ist damit wärmetechnisch autark. Die Verbrennungsanlage wird mit erneuerbarer Energie (Hackschnitzel) beschickt. Eine Ressource, die der TÜPL aus heereseigenem Bestand beistellen kann.

Stromversorgung unterstützt

Darüber hinaus wird die Stromversorgung der gesamten Infrastruktur durch eine Photovoltaik-Anlage und zwei Notstromaggregate unterstützt. Ein Ausfall der Stromversorgung, der auch einen Ausfall der Heizpumpen zur Folge haben würde, kann damit verzögert und bei ausreichender Sonneneinstrahlung sogar verhindert werden.

Nachhaltigkeitskonzept

„Es freut mich, dass unser Bundesheer mit dieser Zukunftsinvestition zu einer sauberen Umwelt beiträgt und die regionale Wertschöpfung stärkt“, so Landesrat Johann Seitinger. Die Steiermark sei am Bioenergiesektor ein absoluter Vorreiter, schaffe und sichere damit Arbeitsplätze und trage auch zum Klimaschutz bei.
Bioenergie-Geschäftsführer Jakob Edler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und dankte auch allen am Projekt beteiligten Personen, allen voran Hofrat Johannes Sailer (Leiter des militärischen Immobilienmanagementzentrums, kurz MIZ) und Bautechniker Amtsdirektor Joachim Pernitsch.

Autor: Wolfgang Pfister

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