Neue Corona-Regeln
"Es ist alles sehr schwammig"

Burg-Chef Robert Neumann: "Es ist alles sehr schwammig".
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Verschärfungen haben Auswirkungen auf Maturabälle und Nachtgastronomie in der Region Murau-Murtal.

MURAU/MURTAL. Die verschärften Corona-Regeln des Landes (Bericht) haben im Endspurt des Jahres Auswirkungen auf Veranstaltungen und Gastronomie in der Region. Ab 8. November gilt etwa für die Nachtgastronomie sowie für Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Das betrifft etwa so ziemlich jeden Maturaball in der Region.

Neue Richtlinien

Der erste Maturaball der Saison der Bafep Judenburg steht am 6. November am Programm, da gelten die neuen Regeln noch nicht. Die Schüler des BG/BRG Knittelfeld wollen am 27. November feiern - sie müssen sich also auf die neuen Richtlinien einstellen, sollte der Termin halten. Alle weiteren Maturabälle in den Bezirken Murau und Murtal sind dann ohnehin erst ab Jänner 2022 geplant. Bereits abgesagt wurden etwa der Ball der HLW Fohnsdorf oder der traditionelle Oberlandlerball in Knittelfeld.

"Sehr schwammig"

Für Gastronom Robert Neumann von der Burg in Spielberg sind die neuen Regeln "eine weitere Hiobsbotschaft. Es ist alles sehr schwammig und deshalb herrscht große Verunsicherung. Wir wünschen uns klare Definitionen", sagt der "Burgherr". Er betreibt mehrere Lokale, in denen teils unterschiedliche Regeln gelten. "Wir werden jetzt alles genau durchlesen und dann danach handeln. Es ist keine leichte Phase. Ich bin froh, wenn sich das alles normalisiert."

Haltet ihr die Verschärfungen für sinnvoll?

"Sicher unterwegs"

Keine besondere Veränderung bringt die Verschärfung für Chris Wolfsberger in der Kastanienbar am Kreischberg mit sich. "Wir waren schon bislang sehr sicher unterwegs und haben nur soviele Leute in die Bar gelassen, dass sie auch einen Sitzplatz hatten." Wolfsberger plädiert ohnehin für eine 1G-Regel (nur geimpft). "Das wird sonst alles zu kompliziert." Auf Partys und Veranstaltungen wurde am Fuße des Kreischbergs auch in letzter Zeit schon verzichtet. "Und auch Apres-Ski werden wir heuer dezent auslassen. Zumindest haben wir bislang nicht viel geplant", sagt der Gastronom.

Corona-Fall in der Therme Fohnsdorf

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