MotoGP
Feuerwehr: "MotoE beschäftigt uns intensiv"

Einsatzleiter Erwin Grangl (Mitte) und seine Kollegen sind gefordert.
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  • Einsatzleiter Erwin Grangl (Mitte) und seine Kollegen sind gefordert.
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Wieder Brand im Fahrerlager - neue Rennserie sorgt für erhöhte Bereitschaft der Einsatzkräfte in Spielberg.

SPIELBERG. Die neue elektrische Motorradserie MotoE sorgt auch in Spielberg für Wirbel. Zur Erinnerung: Nach einem Akkubrand in Spanien musste der Start der Serie verschoben werden. Beim ersten Rennen in Deutschland gab es einen Rennabbruch. In genau dieser Tonart geht es auch beim Grand Prix von Österreich weiter.

"Viel zu tun"

"Wir haben richtig viel zu tun", sagt Feuerwehr-Einsatzleiter Erwin Grangl. Der Grund: "Die MotoE beschäftigt uns intensiv". Im Fahrerlager ist am Freitag ein MotoE-Bike in Flammen aufgegangen. Glücklicherweise war die Feuerwehr rasch zur Stelle und größerer Schaden konnte verhindert werden. 

Vorkehrungen

Bereits im Vorfeld wurden massive Vorkehrungen getroffen. Ein eigenes Feuerwehrteam aus Spanien ist extra für die MotoE mitgereist. Die regionalen Einsatzkräfte mussten spezielle Schulungen absolvieren. Das Fahrerlager bekommt rund um die Uhr eine Spezialbewachung. "Es ist eine spannende Sache, aber glücklicherweise sind wir gut aufgestellt", sagt Grangl.

Das MotoE-Fahrerlager wird rund um die Uhr von der Feuerwehr bewacht.
  • Das MotoE-Fahrerlager wird rund um die Uhr von der Feuerwehr bewacht.
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Rundherum viel los

Seine Helfer haben aber auch abseits der MotoE einiges zu tun. "Es ist auch Rundherum viel los. Wir sind immer wieder auf den Campingplätzen unterwegs, es gibt viele Wassertransporte und eigene Wachdienste beim Hüttendorf", berichtet der Kommandant. "Es ist eine riesige Herausforderung an diesem Wochenende, aber wir sind für alles gerüstet."

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60 Versorgungen

Gerüstet sind auch die Helfer des Roten Kreuzes unter Einsatzleiter Bernd Peer. "Es war ein recht ruhiger Tag, in der Nacht davor war mehr los", sagt er. Trotz der großen Hitze sei der Freitag demnach ruhig verlaufen. Bis am Abend hatte das Rote Kreuz rund 60 Versorgungen und 20 Abtransporte in umliegende Krankenhäuser zu absolvieren. Einmal musste der Notarzt ausrücken. "Glücklicherweise waren keine gravierenden Verletzungen dabei", sagt Peer.

Planmäßiger Verlauf

"Einen planmäßigen Verlauf und eine super Organisation", vermeldet Polizei-Einsatzleiter Günther Perger. "Der Dialog mit den Fans hat sich bewährt", berichtet er. Bislang sei die Veranstaltung ruhig verlaufen. "Jetzt schauen wir einmal, wie die Nacht wird ..."

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Autor:

Stefan Verderber aus Murtal

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