Schneechaos
"Geregelte Abreise" ist das Ziel

Am Freitag sind Versorgungs- und Erkundungsflüge des Bundesheeres geplant.
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  • Foto: Bundesheer/Peter Lechner
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Wetterbesserung am Freitag soll für Erkundungsflüge und weitere Maßnahmen genutzt werden.

HOHENTAUERN. 360 Zentimeter Neuschnee hat es in Hohentauern seit 30. Dezember gegeben, wie Vizebürgermeister Gernot Jetz berichtet. Entsprechend hoch ist die Lawinengefahr in der Gemeinde und im benachbarten Pölstal. "Ab Freitag beruhigt sich das Wetter und am Nachmittag lässt sich im gesamten Bergland die Sonne blicken", sagt der Lawinenwarndienst voraus.

35 Flüge

Dieses Fenster wollen die Einsatzkräfte nutzen, um Versorgungs- und Erkundungsflüge durchzuführen. Vom Bundesheer stehen mehrere Hubschrauber in Aigen bereit. "Es sind für Freitag 35 Flüge mit insgesamt sieben Hubschraubern geplant", sagt Günter Hohenberger von der Landeswarnzentrale. 

Versorgung

Nachdem die Lage beurteilt wurde, sollen bestenfalls Straßen freigegeben werden, um eine "geregelte Abreise" der Touristen zu ermöglichen. Seit Samstag sind in Hohentauern etwa 450 Einheimische und 280 Gäste von der Außenwelt abgeschnitten. Das Jägerbataillon 18 des Bundesheeres hat am Donnerstag mit einem Spezialfahrzeug über einen eigens eingerichteten Notweg Lebensmittel und Treibstoff nach Hohentauern gebracht.

Weiter Gefahr

"Das Wetter dreht sich nach wie vor ständig, man kann es nur sehr schwer abschätzen", sagt Jetz. Deshalb soll der Freitag für alle nötigen Maßnahmen genutzt werden. Für nächste Woche wird nämlich wieder mit einer Verschärfung der Lage gerechnet: Neben der Lawinengefahr könnten dann die hohen Schneelasten auf den Dächern zur Herausforderung werden.

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