Schneechaos
Keine Entwarnung in Sicht

In St. Johann musste die Feuerwehr eine Schneewechte wegschaufeln.
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  • In St. Johann musste die Feuerwehr eine Schneewechte wegschaufeln.
  • Foto: Markus Beren
  • hochgeladen von Stefan Verderber

Am Dienstag wird die Situation in Hohentauern und im Pölstal neu bewertet - die Lage könnte sich weiter verschärfen.

HOHENTAUERN/PÖLSTAL. Seit Montag Mittag sind die beiden Gemeinden Hohentauern und Pölstal Katastrophengebiet. Aufgrund der Schneemassen sind mehrere Hundert Menschen eingeschlossen, Häuser von Lawinen bedroht und Straßen gesperrt. Der Lawinenwarndienst will am Dienstag die Situation neu bewerten. Tendenz: "Die große Lawinengefahr wird aufrecht bleiben."

Situation unverändert

Seitens der Landeswarnzentrale erwartet man sich ab Dienstag wieder teils starke Schneefälle. Zudem soll es stürmisch werden. "Die Situation in Hohentauern und St. Johann ist unverändert und wird sich in den nächsten Tagen weiter verschärfen. Es ist kein Flugwetter in Sicht und mit weiteren Schneemengen zu rechnen", sagt Mario Maier von der Landeswarnzentrale.

Ausschuss tagt

Aufgrund der angespannten Situation wird am Dienstag um 14 Uhr der Landeskoordinationsausschuss mit den Landeshauptleuten Hermann Schützenhöfer und Michael Schickhofer sowie Vertretern der Einsatzkräfte tagen. Im Anschluss werden weitere Schritte bekanntgegeben.

Versorgung

Aufgrund der Straßensperren sind in Hohentauern rund 550 Personen eingeschlossen. "Sie werden von der Gemeinde laufend informiert", sagt Alois Leitner, der persönlich betroffen ist. Die ärztliche Versorung sei durch Nikolaus Höfler und die Versorgung mit Lebensmitteln durch das Kaufhaus Kolland gewährleistet, schilderte er am Montag.

"Keine Angst"

Das bestätigt auch Bürgermeister Heinz Wilding: "Wir sind versorgt und haben soweit alles im Griff. Keiner muss Angst haben." Allerdings ist auch keine Entwarnung in Sicht. Der Ortschef  rechnet erneut mit eineinhalb Metern Neuschnee bis Freitag. "Die Feuerwehr, die Bergrettung und viele freiwillge Helfer arbeiten rund um die Uhr".

Großer Zusammenhalt

Generell sei der Zusammenhalt in Hohentauern vorbildlich. "Ein Rad greift ins andere", sagt Wilding. Deshalb sei auch die Stimmung im Ort entsprechend gut. "Die Einheimischen können ohnehin damit umgehen, nur ein Teil der Urlauber hat Angst bekommen." Für solche Fälle ist der Bürgermeister selbst 24 Stunden am Tag erreichbar.

Mehr dazu:
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