Wölzertal spezial
Region mit Lebensqualität

Niederwölz und Oberwölz punkten mit Angeboten für die Familie.
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Niederwölz punktet mit Lebensqualität

Neue Baugründe, ein neues Ferien-Betreuungsprogramm und eine gute Infrastruktur machen Niederwölz so lebenswert.

NIEDERWÖLZ. Die 600 Einwohner umfassende Gemeinde Niederwölz ist vor allem durch den Maxlaunmarkt weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Der Traditionsmarkt, der alljährlich zwischen 50.000 und 80.000 Besucher ins beschauliche Niederwölz lockt, hat seinen Ursprung im Jahr 1536. Schon damals war Niederwölz als Wirtschaftsstandort bekannt. Heuer findet die Wirtschaftsmesse, auf der die heimischen Wirtschaftstreibenden ihre Produkte (vorwiegend Landmaschinen und landwirtschaftliche Geräte) und Dienstleistungen vorstellen, von 11. bis 14. Oktober statt.
In den letzten Jahren hat sich die Gemeinde am Eingang zum Wölzertal aber auch als Wohngemeinde etabliert.
Viele Familien haben sich aufgrund der vorhandenen Infrastruktur niedergelassen - und geht es nach Bürgermeister Albert Brunner, der seit 2018 die Geschicke der Gemeinde leitet, dürfen es ruhig noch mehr werden. Die dafür nötigen Vorkehrungen werden bereits getroffen, denn aktuell werden rund 20.000 Quadrameter Bauplätze für die Errichtung von Einfamilienhäusern aufgeschlossen.

Kinder-Ferienprogramm

Auch für die Jüngsten will Brunner, selbst zweifacher Familienvater, die Gemeinde lebenswert machen. Deshalb haben sich die Gemeinden Scheifling, Niederwölz und Teufenbach-Katsch zusammengetan und gemeinsam mit Heidrun Gruber-Größwang vom Projekt „V-Faktor“ ein siebenwöchiges Kinder-Sommerbetreuungs-Angebot mit Schwerpunkt-Camps (Theater, Kreativität und Sport) für Kinder von 6 bis 12 Jahren erstellt. Weiters wurde auch das Betreuungsangebot im Kindergarten Niederwölz von 2 auf 5 Wochen erweitert.
Ein wichtiger Aspekt ist die flexible Anmeldung, es ist möglich die Kinder wochenweise bei den Gemeinden Scheifling, Niederwölz und Teufenbach-Katsch anzumelden. „Ich bin stolz auf das erweiterte Angebot in Niederwölz“, so Brunner.

Bürgermeister Albert Brunner

NIEDERWÖLZ. Seit Juli 2018 bekleidet Albert Brunner das Amt des Niederwölzer Bürgermeis–ters. Der gebürtige Oberwölzer ist in einer Lebensgemeinschaft mit Sissi Gruber, mit der er zwei Kinder hat und erfolgreich den gemeinsamen Tischlereibetrieb in Niederwölz führt. Energie tankt Brunner bei seiner Familie und der Arbeit.

Verdiente Kameraden geehrt

Feuerwehr Niederwölz zelebrierte den Florianitag.

NIEDERWÖLZ. Traditionell beging die Feuerwehr Niederwölz den Florianitag. Die Kameraden zogen mit HBI Dieter Horn und ABI Michael Hendel unter den Klängen der Musikkapelle zur Pfarrkirche, wo die Florianimesse, zelebriert von Feuerwehrkurat Ciprian Sascau, gefeiert wurde. In dieser wurden auch zwei neue Druckluftlöschgeräte gesegnet. Im Anschluss wurden im „Judmaier Stodl“ Beförderungen, Angelobungen und Ehrungen durchgeführt. Angelobt wurden Bastian Döller und Roland Panzer.Zur Ausbildung zum Gruppenkommandanten konnte HBI Horn Markus Salchegger, Benjamin Schaffer, Benedikt Fritz und Daniel Reinmüller gratulieren. Dienstaltersstreifen erhielten Florian Macavei (10 Jahre), Die-ter Horn, Walter Horn (20 Jahre), Hannes Esterl (35 Jahre), sowie Horst Sapper und Siegfried Sadounik (45 Jahre). Befördert wurden: Michael Judmaier und Stefan Pfeifenberger zum Feuerwehrmann, Markus Leitner, David Pacher und Oliver Schaffer zum Oberfeuerwehrmann, Manuel und Marcel Simhofer zu Hauptfeuerwehrmännern, Manuel Esterl zum Löschmeister d.F. und Daniel Reinmüller zum Löschmeister eingeteilter Gruppenkommandant. LM Daniel Müller erhielt das Verdienstkreuz der Stufe II des Landesfeuerwehrverbandes. Die Kat-Medaille in Bronze wurde an David Pacher, David Pfeifenberger und Markus Leitner, jene in Silber an Karl Regula und Walter Horn überreicht. Für 25 Jahre als Feuerwehrmitglied wurde Harald Schock ausgezeichnet.

VEREINE
Natürlich wird in einer Gemeinde wie Niederwölz das Vereinsleben großgeschrieben. Folgende Vereine sind aktiv:
Freiwillige Feuerwehr
Musikverein
Sängerrunde
Landjugend
Kameradschaftsbund
Tennisrunde
Eisbahnrunde
Sportrunde
Elternverein
Theaterrunde
Jagdgesellschaft
Berg- und Naturwacht

VERANSTALTUNGEN
22. 06.: Ort gegen Siedlung
06. 07.: Fußballortsmeisterschaft
26. 07.: Maibaumumschneiden
10. 08.: Sommerstockturnier
14./15. 09.: Preiskegeln Bergwacht
21. 09.: Törggelen GH Judmaier
11.-14. 10.: Maxlaunmarkt
24. 11.: Wertungsspiel Polka/Marsch/Walzer

In Niederwölz war am Samstag „Kegeltag“

NIEDERWÖLZ. Am Bezirkskegeln des ÖKB am Samstag in Niederwölz beteiligten sich 25 Mannschaften aus 16 Ortsverbänden. Ortsverbandsobmann Gerhard Kasper, Bez.-Sportreferent Manfred Kogler und sein Stellvertreter Johannes Siebenhofer hatten mit einem Team den Bewerb bestens vorbereitet und abgewickelt.
Die Organisatoren gratulierten folgenden Gewinnern: Bierkrugscheiben: 1. Josef Lick, 2. Richard Löcker, 3. Josef Leipold; Einzelwertung: 1. Helmut Trippl (St. Ruprecht), 2. Richard Löcker (St. Ruprecht), 3. Franz Autischer (St. Georgen); Mannschaftswertung: 1. Niederwölz I, 2. Murau, 3. St. Georgen, 4. Perchau, 5. St. Peter, 6. Ranten, 7. Stadl, 8. St. Ruprecht.

Ein atemberaubendes Erlebnis für Alt und Jung

OBERWÖLZ. Schwingende Hochelemente, Riesenschaukeln, Klettertürme und Flying Fox-Anlagen sorgen seit Anfang Mai wieder für einen Adrenalinkick der besonderen Art. Der Hochseilgarten Oberwölz bietet ein atemberaubendes Klettererlebnis für Anfänger und Fortgeschrittene.
Das weitläufige Kletterareal im Freizeitzentrum umfasst 10 Parcours mit je 7-12 Stationen und verschiedenen Schwierigkeitsgraden auf einer Gesamthöhe von 1-10 Metern. Geschulte Kletterguides sorgen für die Sicherheit und die nötige Ausrüstung, wenn es mit der Zipline über den Wölzerbach geht.

Ein Tag ganz im Zeichen der Volkskultur

OBERWÖLZ. Dass die Volkskultur einen hohen Stellenwert in Oberwölz genießt, zeigen unter anderem Einrichtungen wie das Blasmusik- oder das Heimatmuseum. Und auch viele Vereine halten die Tradition mit Veranstaltungen, Festen und Feiern hoch. Am Sonntag, 23. Juni, geht beispielsweise ein solches Brauchtumsfest über die Bühne. Unter dem Motto „Bei uns dahoam“ wird nämlich zum großen Volkskulturfest am Hauptplatz geladen. Zahlreiche Musikgruppen um und aus Oberwölz werden zum Gelingen des Tages beitragen. Zudem werden den Besuchern kulinrische Köstlichkeiten von den Oberwölzer Gastrobetrieben serviert und auch jede Menge Handwerk, Mundart etc. geboten.
Auch Landeschef Hermann Schützenhöfer hat sein Kommen bereits zugesagt.

Stadt mit Geschichte geht in die Zukunft

Hochwasserschutz, Jugendarbeit und Investitionen im Lachtal stehen in Oberwölz derzeit im Fokus.

OBERWÖLZ. Die Stadt mit dem mittelalterlichen „Gesicht“ ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Wölzertals. Ländliches Idyll und eine gute innerstädtische Infrastruktur sorgen dafür, dass sich Oberwölz auch als Wohnsitzgemeinde zunehmender Beliebtheit erfreut.
Kein Wunder, denn in den Sozialbereich und den Wohnbau wird einiges investiert. Im heurigen Jahr erfolge beispielsweise der Spatenstich für die Erweiterung des Seniorenheimes auf insgesamt 70 Betten.
5,5 Millionen Euro sind für den Zubau veranschlagt, der unter anderem 30 Einbettzimmer, eine neue Küche und einen neuen Speisesaal umfassen soll. Ostern 2020 will Bürgermeister Hannes Schmidhofer den Zubau offiziell in Betrieb nehmen.
Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten - das Wölzertal ist eine von Hochwassern geplagte und schwer getroffene Region - investieren die Gemeindeführung und das Land Steiermark in ein Hochwasserschutzprojekt, das im September 2021 fertiggestellt werden soll. Der Schöttelbach wird begradigt und total verbaut. Kräftig investiert wird auch im Lachtal. Unter dem Projekttitel „Schneesicherheit“ werden im Sommer 2019 am Lachtal drei Millionen Euro in die Verstärkung und den Ausbau der Beschneiungsanlage fließen und auch ein neues Hüttendorf ist im Entstehen, welches bereits im Oktober, also rechtzeitig vor Beginn der Schisaison, seiner Bestimmung übergeben werden soll.
Auch für die Kultur hat man in Oberwölz einiges übrig, wie die Vielzahl an Vereinen und Brauchtumsveranstaltungen im Jahreslauf zeigt. Der Grundstein dafür wird bereits im Kindesalter gelegt, denn die Neue Mittelschule - die sich Schwerpunktmäßig auf Musik und Gesang spezialisiert hat - ist die Kaderschmiede, von der die vielen Musik- und Gesangvereine der Region Wölzertal profitieren. 30 Prozent der Schüler kommen bereits aus den Nachbargemeinden.

Bgm. Hannes Schmidhofer

OBERWÖLZ. Hannes Schmidhofer ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in Schönberg. Politisch aktiv wurde er 2010 mit der Ausübung des Vizebürgermeisteramtes. Ab 2011 war er Bürgermeister von Schönberg-Lachtal. Im Jahr 2015 wurde er zum Bürgermeister der Stadtgemeinde Oberwölz gewählt.

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