Corona
Spielberg wird zur Testregion

Spielberg macht sich bereit für die Formel 1.
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  • hochgeladen von Stefan Verderber

Tourismus am Spielberg wurde als Corona-Testregion ausgewählt und wartet auf die Formel 1.

SPIELBERG. Spielberg ist eine Pilotregion - und das im doppelten Wortsinn und gleich in zweierlei Hinsicht. Einerseits soll mit der Formel 1 Anfang Juli das erste Sportereignis von Weltformat am Red Bull Ring stattfinden. Und das dürfte andererseits auch eine gewichtige Rolle dabei gespielt haben, dass „Tourismus am Spielberg“ als eine von österreichweit fünf touristischen Testregionen ausgewählt wurde - als einzige der Steiermark.

Tests beginnen

Konkret heißt das: Ab dieser Woche sollen alle 970 Mitarbeiter der rund 250 Beherbergungsbetriebe des Tourismusverbandes regelmäßig auf Corona getestet werden. „Die Corona-Tests bringen den Touristikern, den Beschäftigten und vor allem den Gästen Sicherheit. Sie werden mitunter dafür sorgen, dass sich unsere Gäste wohlfühlen und tragen dazu bei, dass wir den heimischen Tourismus wieder in Gang bringen“, sagt die zuständige Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Vorbereitung

Der Tourismusverband selbst fungiert als Ansprechpartner und wird auch die Daten aufbereiten. „Das Organisatorische wird gerade geklärt, wir stehen auf jeden Fall bereit“, sagt Geschäftsführerin Manuela Machner. Zur Vorbereitung werden alle Beherberger informiert, Daten eingeholt und die Organisation eingeleitet. „Wir sind sehr stolz, dass wir ausgewählt wurden“, sagt Machner. „Es gab dazu auch schon Anfragen aus anderen Gemeinden, die Auswahl liegt aber nicht bei uns“, stellt sie klar.

Kein Trostpreis

Ab 1. Juli sollen die Corona-Tests dann ohnehin flächendeckend im Tourismus in ganz Österreich angeboten werden. Die Formel 1 ohne Fans sieht man rund um den Ring übrigens nicht als Trostpreis. Machner: „Wenn es zwei Rennen gibt, bleibt der Tross ja länger, das sind einige Nächtigungen. Außerdem ist die weltweite Aufmerksamkeit super.“ Die Betriebe seien vorerst alle froh, dass sie aufsperren dürfen. Es gebe schon einige Anfragen und vereinzelt Buchungen - auch abseits der Formel 1.

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