Wegen Corona
Veranstalter haben es derzeit schwer

Auch das Zirbenfest musste abgesagt werden. Hier ein Bild vom Vorjahr.
  • Auch das Zirbenfest musste abgesagt werden. Hier ein Bild vom Vorjahr.
  • Foto: Mandl
  • hochgeladen von Stefan Verderber

Immer mehr Events werden abgesagt - Organisatoren sind frustriert.

MURAU/MURTAL. Planen, terminieren und dann wieder zurückrudern. So geht es derzeit vielen Veranstaltern in der Region und darüber hinaus. Eventplaner und Organisatoren haben derzeit kein leichtes Leben. Auch Gemeinden und Institutionen tun sich dabei schwer, wie man an aktuellen Beispielen sieht.

Maxlaun abgesagt

Die Murtaler Zeitung berichtete vergangene Woche exklusiv über die Absage des beliebten Maxlaunmarktes in Niederwölz. Die Folge war ein regelrechter Aufschrei in der Region. „Unglaubliche Zeiten“, kommentierte ein Nutzer in den sozialen Medien. Das Verständnis für die Entscheidungsträger ist dabei durchaus gegeben. „Die Entscheidung ist im Sinne der Gesundheit der Menschen alternativlos“, begründete Bürgermeister Albert Brunner die Absage. Zuvor wurden alle möglichen Szenarien für eine alternative Durchführung besprochen. „Rechtlich nicht möglich“, lautete das Ergebnis.

Zirbenfest abgesagt 

Ähnlich war die Situation in der Marktgemeinde Obdach. Das beliebte Marktfest wurde früh abgesagt, dafür sollte das Zirbenfest in St. Wolfgang mit einem neuem Termin über die Bühne gehen. Das Plakat war bereits fertig gestaltet, bevor auch hier zurückgerudert wurde. „Eine Durchführung unter den derzeit gültigen Bestimmungen ist einfach nicht möglich“, heißt es beim Tourismusverband.

Frustration

Vielen anderen Veranstaltungen in der Region ist es ähnlich ergangen.„Die Regeln ändern sich beinahe wöchentlich, es kennt sich niemand mehr aus und es traut sich auch keiner mehr drüber“, sagt ein privater Veranstalter, der namentlich nicht genannt werden möchte.

Die Regeln

Das Problem liegt im Detail: Ab 1. August sind grundsätzlich Events mit bis zu 500 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 750 im Freiluftbereich möglich. Mit behördlicher Genehmigung sogar bis zu 1.250. Allerdings nur „mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen“. Und auf Bierbänken gibt es diese nicht. So fällt man auf maximal 200 Gäste zurück - für viele nicht mehr lukrativ. Zudem gibt es strenge Hygienevorschriften, man benötigt ein Präventionskonzept und einen Covid-19-Beauftragten. Damit ist allerdings die wichtigste Frage noch immer nicht geklärt: Wer haftet, wenn tatsächlich etwas passiert?

Music Nights müssen abgesagt werden

Newsletter Anmeldung!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen