Lehrerin spricht Probleme offen an

Was sich Lehrer bisher bestenfalls hinter vorgehaltener Hand zu flüstern trauten, spricht Susanne Wiesinger nun mutig und offen an. Probleme mit vom Islam geprägten und religiös negativ beeinflussten Kindern an den Schulen. Bisher wurde immer so getan, als ob es damit keine oder kaum Probleme gäbe. Zumindest gegenüber der Öffentlichkeit. Nun hat eine Betroffene endlich das Schweigen gebrochen. Seither ist die mutige Lehrerin der Neuen Mittelschule in Wien-Favoriten in aller Munde. In ihrem Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer“ beschreibt sie sachlich und fernab von Hetze und Polemik die Probleme und Nöte der Lehrer und kommt zum Schluss: „Was am meisten schadet, ist falsche Toleranz“. Die der politischen Linken zuzuordnende Lehrerin war unter anderem als Personalvertreterin der sozialdemokratischen Lehrergewerkschaft tätig und muss nun leider befürchten, ins rechte Eck gestellt und von eigenen Gesinnungsgenossen proskribiert zu werden. Das erinnert an den ehemaligen SPD-Politiker Thilo Sarrazin. Wegzuschauen und so zu tun, als gebe es keine Fehlentwicklungen, ist aber ebenso verantwortungslos wie pauschale Hetze.

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