Max Lercher ist durch den Rost gefallen

Mit dem Wechsel an der Bundesparteispitze der SPÖ verlor Max Lercher sein Amt als Bundesparteigeschäftsführer. Foto: SPÖ
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Gerade noch als eventueller Kern-Nachfolger im Gespräch, kurz darauf politisch abgesägt. Der überraschende Abgang von Christian Kern als SPÖ-Chef hat für gewaltige innerparteiliche Turbulenzen gesorgt. Die Parteigänger wurden kalt erwischt und standen wirklich dumm da. In aller Eile wurde die ehemalige Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner als Kern-Nachfolgerin aus dem Hut gezaubert. Die SPÖ-Welt schien wieder einigermaßen in Ordnung. Der Parteivorstand hat Rendi-Wagner am Dienstagabend bestätigt. Sie wurde einstimmig als Parteivorsitzende nominiert und übernimmt dazu auch noch die Führung des Parlamentsklubs. Die neue SPÖ-Chefin hat damit aber gleichzeitig Klubobmann Andreas Schieder in die zweite Reihe gedrängt und unseren Max Lercher in die politische Wüste geschickt. Die steirischen Vorstandsmitglieder waren darüber nicht gerade begeistert, dass Max Lercher als Bundesgeschäftsführer nun Ex-Kulturminister Thomas Drozda weichen muss. Für Lercher ist das nämlich besonders bitter. Er hat erst kürzlich sein Landtagsmandat an Wolfgang Moitzi übergeben und steht jetzt mit leeren Händen da.

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