Neue Regierung ist veränderungsbereit

Die Wähler haben mit ihrem Votum den Wunsch nach Veränderung im Land klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. Die ersten Beschlüsse und Vorschläge der neuen Regierung liegen bereits auf dem Tisch. Dazu Ankündigungen, die einiges erwarten lassen. Dass diese nicht jedem schmecken, liegt in der Natur der Sache. Vor allem die Opposition im Hohen Haus schießt sich schon mal auf das neue Führungsduo Kurz und Strache ein. Das ist aber nichts Außergewöhnliches und gehört ab sofort auch zur Arbeit von Ex-Kanzler Christian Kern. Es ist gut, wenn die Opposition der neuen Regierung auf die Finger schaut. Die Kritik darf aber nicht zum ideologischen Prinzip werden. Die türkis-blaue Koalition wird ohnehin beweisen müssen, dass sie ein umsetzungstaugliches Programm hat. Gute Ansätze für eine Realisierung sind vorhanden. Natürlich sind da einige heiße Eisen darunter. Diese nicht anzugreifen wäre falsch. Die Probleme würden sich dadurch noch vergrößern. Ein Fehler, den die alte SPÖ/ÖVP-Regierung nur allzu oft gemacht hat. Veränderungen sind nicht immer angenehm, vor allem für jene, die davon negativ betroffen sind. Was aber soll sich ändern, wenn sich nichts ändern soll?

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