Fußball Oberliga Nord
Chance auf Platz zwei gering

ESV-Stürmer Christian Hoffelner (rechts) versucht an Michael Pfingstner vorbeizukommen.
  • ESV-Stürmer Christian Hoffelner (rechts) versucht an Michael Pfingstner vorbeizukommen.
  • Foto: Wallner
  • hochgeladen von Fritz Meyer

Judenburg kann den Relegationsplatz nicht mehr aus eigener Kraft schaffen - ESV muss gehörig zittern.

FC Stadtwerke Judenburg - ESV Knittelfeld 0:0

Beide Mannschaften waren mit vollem Einsatz bei der Sache, denn: Judenburg möchte Zweiter werden, ESV möchte in der Oberliga bleiben. Nach dem torlosen Unentschieden ist für Judenburg die Chance, dieses Ziel zu erreichen, nur noch sehr gering. Und für die Knittelfelder dürfte es ganz schwer werden, sie könnten es aber noch mit eigener Kraft schaffen und den drohenden Abstieg abwenden.

Beide Abwehrreihen sicher

Im Murtal-Derby agierten beide Abwehrreihen recht sicher, bei ESV Spitzer-Agachi-Stocker-Mucek, bei Judenburg Durdek-Hirzberger-Ritzmaier-Reiter.
Dank starker Leistungen der beiden Mittelfeldspieler Christian Zachorjansky und Michael Wolf hatte ESV in den ersten 45 Minuten etwas mehr Spielanteile, allerdings ohne zu großen Torchancen zu kommen.
Nur Toih am rechten Flügel konnte sich einige Male in Szene setzen, aber insgesamt wurde Judenburg-Tormann Endrit Basha nicht sehr beschäftigt.

ESV-Torhüter Kautschitz stark

Auf der Gegenseite musste sich Tormann Michael Kautschitz mehrmals bewähren, bei Distanzschüssen und Freistößen von Kocijan ließ er sein Können aufblitzen. Anel Kocijan war der gefährlichste Judenburger Stürmer, da sich Fischer gegen Stocker nicht entscheidend durchsetzen konnte.

Judenburg dominiert zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel übernahm Judenburg die Initiative, agierte eine halbe Stunde lang klar überlegen. Gegen Schluss kamen die Gäste wieder besser ins Spiel und durch den Routinier Daniel Agachi sogar zur Chance auf den Siegtreffer — Freistoß, knapp daneben.

Rang zwei aus eigener Kraft nicht möglich

Im Kampf um Rang zwei (evtl. Relegationsspiele gegen SC Liezen) sind die Judenburger nun auf fremde Hilfe angewiesen, müssen selbst einmal ihre Hausaufgaben erledigen und in der letzten Runde im Derby bei den heimstarken Murauern gewinnen, gleichzeitig aber auch auf einen Punkteverlust von Bad Mitterndorf (Heimspiel gegen Schladming) hoffen. 

Neue Gegebenheiten in der Landesliga

An sich war bezüglich des Klassenverbleibs am letzten Spieltag in der Landesliga ein Herzschlagfinale vorausgesagt. Aber aufgrund der sehr plötzlichen Auflösung der Kampfmannschaft beim FC Süd Ost Shopping Autohaus Peternel Bad Radkersburg (der Jugendbetrieb wird fortgeführt), sieht alles wieder ganz anders aus. Denn den beiden bereits abgeschriebenen Mannschaften des SC Liezen bzw. des TSV Pöllau öffnen sich plötzlich neue Perspektiven. So bietet sich dem Vierzehnten (Bad Radkersburg wird als Letzter geführt) die Möglichkeit, in zwei Relegationsspielen, doch noch den Klassenverbleib in der Landesliga zu sichern.
Dr. Helmut Lautner vom STFV: "Bad Radkersburg wird als letzter Verein geführt. Der vorletzte Club muss runter in die jeweilige Oberliga. Diejenige Mannschaft, die den 14. Platz schafft, verfügt über die Berechtigung zweier Relegationsspiele. Das bedeutet, dass diesbezüglich die Entscheidung zwischen dem SC Liezen und Pöllau fallen wird."

ESV kann OL-Abstieg aus eigener Kraft verhindern

Die Knittelfelder Eisenbahner haben es selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu fixieren. Voraussetzung ist dabei ein Heimsieg am Freitag, 14. Juni, 18.30 Uhr, gegen den Meister aus Rottenmann. Ansonsten sind Platzer, Wolf & Co. von den Spielausgängen der direkten Konkurrenten abhängig.

Norbert Wallner, Fritz Meyer

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