Enduro Trophy
Die letzte Zielflagge

Florian Leban raste in der Juniorklasse zum zweiten Sieg in Serie.
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  • Florian Leban raste in der Juniorklasse zum zweiten Sieg in Serie.
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  • hochgeladen von Fritz Meyer

ST. GEORGEN OB JUDENBURG. Nach 17 Jahren ist Schluss: Enduro Trophy wurde beim Saisonfinale endgültig abgewunken.
Nach 17 Jahren ist Schluss und man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, hat sich „Mister Enduro“ Peter Bachler entschlossen, die Enduro Trophy nach dieser Saison ad acta zu legen.

Enduristen aus 13 Nationen

Die beliebte Rennserie hat nach einer fast dreistelligen Anzahl an Rennen, die mehr als 3.000 Enduristen aus 13 Nationen zum Vollgasgeben ins Murtal und in die Steiermark gebracht hat, im Jahr 2003 in St. Georgen nicht nur ihren Ausgang genommen, sondern wurde jetzt auch auf derselben Strecke endgültig abgewunken.

Ein würdiges Finale

Es war sowohl für die Fahrer als auch Fans, Sponsoren und Organisatoren ein würdiges Finale mit viel Wehmut, aber grandiosen Leistungen bei guten Rennbedingungen. Vor allem die gegenüber der letzten St. Georgen-Rennen auf den Kopf gestellte Streckenführung war eine große Herausforderung.
Die Fahrerkommentare zur geänderten Streckenführung waren durchwegs positiv: „Es war abwechslungsreicher und die Strecke war dadurch viel weniger ausgefahren.“

„Was machen wir nächstes Jahr?"

Die Frage: „Was machen wir nächstes Jahr?“, ging wie ein Lauffeuer durch das Fahrerlager, aber die Antworten blieben offen. Es steht fest, dass das Ende der Trophy eine Riesenlücke, die wahrscheinlich nur schwer gefüllt werden kann, in den Veranstaltungskalender reißt.

Moderator Dürnberger zum letzten Mal im Einsatz

Zum letzten Mal hat auch „Enduro-Voice“ Peter Dürnberger in seiner bekannt kompetenten Art und Weise für Stimmung gesorgt und sein Fachwissen zum Besten gegeben.

Finale mit Le Mans-Start

Das Trophy-Finale hat via traditionellen Le Mans-Start einmal mehr bestes Racing auf allerhöchstem Niveau gebracht und zählte auch zur österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft.
Im ersten 2-Stunden-Lauf wurde in den Klassen E1, E2 und 45+ Vollgas gegeben und es ging um den Tagessieg sowie um die letzten Entscheidungen in der Gesamtwertung.

Lokalmatadore trumpften auf

In der E1-Klasse setzte sich Simon Raffezeder vor dem St. Georgener Lokalmatador Ulrich Mayer und Dominikus Craigher durch. Mayer hat in der Endabrechnung der Enduro Trophy Platz zwei belegt. Nach fünf Rennen fehlten auf den Gesamtsieg nur zehn Punkte.
Markus Tischhart siegte in der Klasse E2 vor Frenk Konecnik und dem Möderbrugger Marco Hubmann.
In der Klasse 45+ gab es durch Sieger Bernhard Walzer (Neumarkt) und dem drittplatzierten Unzmarkter Günther Schopohl zwei heimische Enduristen am Siegerpodest. Zwischendrin belegte Lukas Bleiner Rang zwei.
Schopohl erreichte auch in der Gesamtwertung den guten dritten Platz. 
Im zweiten 120-Minuten-Rennen wurden die Teilnehmer der Profi-, Junior- und E 3-Klassen auf die Reise geschickt.

Favoriten setzten sich durch

Der bereits feststehende Staatsmeister Walter Feichtinger und Thomas Reichhold wurden ihrer Favoritenrolle erneut gerecht und belegten die Top 2-Ränge in der Tageswertung. Platz drei bei den Profis fuhr Philipp Schneider ein.
Stark in Szene setzen konnten sich mit den Rängen fünf und sechs auch die Lokalmatadore Tobias Auer und David Rinner. Auer reihte sich mit Rang sechs in der Gesamtwertung ebenfalls im Spitzenfeld ein.

Leban feierte Heimsieg

In der Juniorklasse sorgte Florian Leban für einen Murtaler Heimsieg und durfte wie schon beim Rennen in Möderbrugg die höchste Stufe am Siegerpodest erklimmen. Dahinter sorgten Lukas Blamauer und Tobias Neuhold für die restlichen Podestränge.
In der Gesamtwertung hat für Leban, der nur drei Rennen bestritten hat, Platz vier herausgeschaut.
In der Klasse E 3 konnte sich Rene Pfatschbacher vor Rüdiger Wolfgruber und Aleks Mlekuts durchsetzen.

Peter „Pez" Bachler geehrt

Bei der Siegerehrung im Festzelt standen nicht nur die erfolgreichsten Teilnehmer der unterschiedlichsten Klassen im Mittelpunkt, sondern auch der frischgebackene Enduro-Pensionist Peter „Pez“ Bachler.
Der Trophy-Mastermind durfte, begleitet von „Time to say Goodbye-Klängen“, Dankesgeschenke aus den Händen der Mitarbeiter der Enduro Trophy in Empfang nehmen.

Sentimentaler Abschied

Es war ein äußerst sentimentaler Abschied, der dem „Mister Enduro“ bereitet wurde, und man hörte aus allen Ecken und Enden, dass die Fahrer aus dem In- und Ausland Enduro Trophy vermissen werden.

Autor: Alfred Taucher

Autor:

Fritz Meyer aus Murtal

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