Drei Damen, ein großes Ziel

Nici Schmidhofer will Edelmetall. Foto: GEPA pictures/Walgram
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MURTAL. „Die Damen haben in den letzten Jahren einen Riesenschritt gemacht und sich super entwickelt.“ Das sagt einer, der es wissen muss: Karl Schmidhofer ist einerseits der Onkel von Weltmeisterin Nici und andererseits kann er als Grebenzen-Chef die Schidamen regelmäßig zu Trainings in St. Lambrecht begrüßen.

Vollgas

Dort war Nici Schmidhofer mit ihren Kolleginnen auch am vergangenen Wochenende zu Gast, um sich den Feinschliff für die Olympischen Spiele in Südkorea zu holen. „Es gibt nur Vollgas“, lautet das Motto der Lachtalerin, mit dem sie sich im Vorjahr schon den Weltmeis-tertitel sichern konnte. Für die 28-Jährige sind es mittlerweile bereits die dritten Spiele.

Regeneration

Etwas Zählbares hat dabei bislang noch nicht herausgeschaut, aber das kann sich ändern: „Bei Olympischen Spielen dabei zu sein, ist immer etwas Besonderes“, sagt sie. Zuvor stehen am Wochenende noch zwei Abfahrten in Garmisch-Partenkirchen am Programm, dann wird am Lachtal regeneriert.

Spätzünderin

Die Spätzünderin in Sachen Olympia wird sich wohl auch in Südkorea ein Zimmer mit der Weltmeisterin teilen: Ramona Siebenhofer hat sich im letzten Abdruck für die Spiele qualifizieren können und mit einem fünften Platz in der Kombination aufgezeigt. „Das Nervenkostüm war angespannt und ich habe zittern müssen. Jetzt freue ich mich umso mehr, dass ich es geschafft habe, erstmals bei Olympischen Spielen dabei zu sein“, sagt die Krak- auerin. Ihre Formkurve zeigt im Moment jedenfalls ganz steil nach oben ...

Durchwachsen

Das kann man von Katrin Ofner nicht unbedingt behaupten. Die Skicrosserin hat bislang eine durchwachsene Saison abgeliefert. Für die Olympischen Spiele ist sie trotzdem fix qualifiziert. Auch für die Kobenzerin ist das bereits der dritte Auftritt unter den fünf Ringen. Vor vier Jahren war sie mit Rang 6 bereits knapp an Edelmetall dran.

Speziell

„Wenn ich auch schon das dritte Mal dabei bin, ist es trotzdem etwas Spezielles. Das Ziel ist es, ins Finale zu kommen und dann natürlich eine Medaille zu holen“, sagt die 27-jährige Murtalerin. Den Feinschliff vor dem Abflug nach Südkorea holt sich Ofner beim Training auf der Reiteralm. Die Motivation für die Spiele ist schon jetzt vorhanden: „Ich bin immer für eine Überraschung gut“, sagt Ofner.

Die Personen


Katrin Ofner ist 27 Jahre alt und kommt aus Kobenz.
Die Skicrosserin ist bei Olympia am 23. Februar im Einsatz.
Nici Schmidhofer ist 28 Jahre alt und stammt aus dem Lachtal.
Ramona Siebenhofer ist 26 Jahre alt und wohnt in der Krakau.
Die beiden Schidamen treten wahrscheinlich im Super-G (17. Februar) und in der Abfahrt (21. Februar) an. Siebenhofer startet auch in der Kombination (23. Februar).

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