Fußball
Ein „Golden-Boy-Kandidat"

Thomas Sabitzer strebt vermehrt Einsätze im LASK-Dress in der Bundesliga an. Hier im Zweikampf gegen den Hartberger Jürgen Heil.
  • Thomas Sabitzer strebt vermehrt Einsätze im LASK-Dress in der Bundesliga an. Hier im Zweikampf gegen den Hartberger Jürgen Heil.
  • Foto: GEPA pictures
  • hochgeladen von Fritz Meyer

MURTAL. Die „Sabitzers“ sind bereits in zweiter Generation
ein Erfolgsgarant und ein Begriff in der rot-weiß-roten
und internationalen Fußballszenerie.

„Im ersten Jahr beim LASK habe ich mich körperlich gut weiterentwickelt und taktisch sehr viel dazugelernt. Ich habe zwar nicht die meisten Spiele gehabt, aber in meinem Alter schon internationale Erfahrungen sammeln zu können, ist auch nicht schlecht“, hat Thomas Sabitzer den bisherigen Verlauf seiner LASK-Premierensaison beurteilt.

Viele Verletzungsprobleme

Leider hatte der der Offensivkicker auch viele Verletzungsprobleme, insbesondere durch Adduktorenprobleme. Der 19-Jährige ist nach seiner Nachwuchskickerzeit in St. Georgen o. J. und Judenburg sowie seiner vierjährigen Grundausbildung im LAZ Judenburg in die Sturm Graz-Nachwuchsabteilung gewechselt. Danachwurde er zum Kapfenberger SV transferiert und hat im Sommer 2019 in Linz einen 4-Jahres-Vertrag unterfertigt.
Beim LASK hat der Judenburger nicht nur sein Bundesligadebüt gefeiert, sondern auch das Debüt in der Euro-League gegeben und ist auch auf ÖFB-Cup-Einsatzminuten gekommen.

Debüt im U 21-Team

Ein Höhepunkt in seinem ers-ten Bundesliga-Profijahr war auch der Sprung ins ÖFB-U 21-Team, wo er im November 2019 gegen Kosovo debütiert hat: „Es ist natürlich ein Supergefühl, für das U 21-Nationalteam aufzulaufen. Leider haben wir in letzter Zeit wegen der Coronaviruspause keine Länderspiele gehabt, ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.“

„Es ist eine große Ehre, für den „Golden Boy“ nominiert zu sein, aber ich denke, es gibt viel Wichtigeres!“

Die „Rückennummer 33“ des LASK-Kaders hat sich mittlerweile wie dessen Onkel Herfried Sabitzer (DSV Alpine, GAK, Casino Salzburg, LASK, Mattersburg, ÖFB-Nationalteam) und Cousin Marcel Sabitzer (RB Leipzig, FC Red Bull Salzburg, Rapid Wien, Admira Wacker, ÖFB-Nationalteam) auch in der Fachwelt des internationalen Fußballsports einen Namen gemacht.

Für „Golden-Boy-Award“-Wahl nominiert

Das bestätigt die kürzlich erfolgte Nominierung für die Golden-Boy-Award-Wahl. Die italienische Sport-Tageszeitung „Tuttosport“ kürt damit alljährlich weltweit die besten Nachwuchskicker.
Die aktuelle 100-köpfige Kandidatenliste wird beispielsweise von Erling Haaland, Jadon Sancho (beide Borussia Dortmund) und Alphonso Davies (Bayern München) angeführt.

Trio aus der österreichischen Bundesliga

Mit Dominik Szoboszlai, Karim Adeyemi (beide Red Bull Salzburg) ergänzt Sabitzer in der langen Liste von namhaften und klingenden Namen das zur Wahl stehende Trio aus der österreichischen Bundesliga: „Diese Nominierung hat mich sehr überrascht und, mit so vielen großen Namen auf einer Liste zu stehen, macht mich schon ein bisschen stolz. Es ist eine große Ehre, für den Golden Boy nominiert zu sein, aber ich denke, es gibt für einen Profifußballer viel Wichtigeres als so eine Nominierung. Eine bestimmte Erwartung bezüglich des Wahlergebnisses gibt es von mir keine.“

Mehr Einsätze angestrebt

Erwartungen gibt es vom Jungprofi aber betreffend des weiteren Saisonverlaufes für seinen Linzer Klub und natürlich für seine Karriere: „Eine langfristige Karriereplanung ist immer schwer. Für mich ist nur klar, dass ich in der nächsten Saison viel mehr Einsätze und in einen richtigen Spielrhythmus kommen möchte. Mit dem Klub wollen wir in den ausständigen Meisterschaftsspielen noch den Europacupplatz fixieren. Wir hatten sicherlich nicht den besten Start, ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen und noch viele Punkte holen werden.“

Sabitzer-Fußballdynastie

Dass der jüngste Spund der Sabitzer-Fußballdynastie auf dem Weg zu einer erfolgreichen Profikickerkarriere nicht zu stoppen ist, hat natürlich viele Väter. Da wäre „Papa“ Horst, der sich innerhalb des steirischen Fußballgeschehens als „Goalgetter vom Dienst“ und erfolgreicher Trainer einen Namen gemacht hat.
Onkel Herfried hat sich während seiner Profilaufbahn mit Toren am Fließband auch bei mehreren Bundesliga-Traditionsklubs und im ÖFB-Nationalteam international ins Rampenlicht geschossen. „Cousin“ Marcel befindet sich auch mittendrin in einer besonderen Kickerkarriere, die ihn auch zu den aktuellen Stars in der deutschen Bundesliga und zur fixen Größe innerhalb des ÖFB-Nationalteams gemacht hat.

Wichtige Tipps eingeholt

„Wenn man eine Karriere so nah miterlebt, ist es natürlich etwas Besonderes, mein Cousin ist, auf Fußball bezogen, sicherlich mein Vorbild. Ich habe einen sehr guten Kontakt zu ihm und hole mir auch hin und wieder wichtige Tipps. Mein Onkel hat auch eine super Karriere gehabt und ist einer meiner engsten Berater, ich tausche mich mit ihm immer wieder aus und hole mir seine Meinung ein. Er ist einer, der im Fußballsport sehr viel miterlebt und deswegen auch sehr viel Ahnung hat.“

Hometraining zu Hause im Murtal

Dazu hat es vor allem während dem Coronavirus-Lockdown, welchen der jüngste „Sabitzer“, unterbrochen nur durch Abstecher zum Bundesheer nach Linz, daheim bei seiner Familie im Murtal verbracht hat, viel Zeit gegeben. Ergänzt wurden die Plaudereien innerhalb der Familie durch Lauf- und Krafttrainingseinheiten, damit er auch körperlich gut aus der Hometrainingsphase zurück in den Bundesliga-Trainingsalltag wechseln konnte.

Autoren: Alfred Taucher, Fritz Meyer

Autor:

Fritz Meyer aus Murtal

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