Fußball Unterliga Nord B
Fest in Murtaler Hand

Der SV Fohnsdorf will sich mit einer jungen Mannschaft um Torjäger Darijo Dragosavac (r.) mit Anstand aus der Affäre ziehen.
  • Der SV Fohnsdorf will sich mit einer jungen Mannschaft um Torjäger Darijo Dragosavac (r.) mit Anstand aus der Affäre ziehen.
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St. Lorenzen b. Kn. auf Meisterkurs - Turbulenzen beim SV Therme
Aqualux Fohnsdorf.

MURTAL/MURAU. Nachdem zuletzt die Oberliga Nord genauer betrachtet wurde, so ist es diesmal die Unterliga Nord B, die unter die Lupe genommen wird. Dabei fällt auf, dass diese Spielklasse nicht nur nominell, sondern auch in der Qualität von den einheimischen Teams dominiert wird.

Meister wird wohl aus dem Murtal kommen

Demzufolge deutet auch vieles darauf hin, dass eine von „unseren Mannschaften“ letztendlich das Rennen um den Meistertitel machen wird. Allerorts ist man gerade dabei, aus dem Winterschlaf zu erwachen bzw. stehen die ersten Trainingseinheiten im neuen Jahr auf dem Programm.

Erwartungen der einzelnen Teams

Wie schauen die Vorstellungen der einzelnen Teams aus, bzw. was erwartet man sich von der Mitte März beginnenden Rückrunde? Die „Murtaler Zeitung“ holte schon einmal die letzten Updates bei den Vereinen ein.

Herbstmeister St. Lorenzen/Kn. (30 Punkte): Rudolf Hollmann, sportlicher Leiter: „Der erste Platz zu diesem Zeitpunkt kommt für uns doch entsprechend überraschend. Natürlich sind wir auf den Geschmack gekommen bzw. nehmen wir den Titel gerne mit, sollte es sich ergeben.“

2. St. Peter/Kbg. (26 Punkte): Franz Reif, Funktionär: „Wir haben in der Rückrunde doch einige Punkte leichtfertig liegengelassen. Nichtsdestotrotz ist es unser Ziel, nach Möglichkeit den Oberliga-Wiederaufstieg zu bewerkstelligen.“

4. TSV Neumarkt (20 Punkte): Günther Sterner, Trainer: „Im Herbstdurchgang sind wir aufgrund der wankelmütigen Darbietung noch mit einem blauen Auge davongekommen. Wir sind aber bemüht darum, doch noch den möglichen Relegationsplatz unter Dach und Fach zu bringen.

5. Kobenz (20 Punkte): Daniel Leitold, Sektionsleiter: „Wir haben in der Rückrunde das Plansoll soweit erfüllt. Unsere Vorgabe ist es nun in den Top-5 zu bleiben, was unsere beste Platzierung in der Vereinsgeschichte darstellen würde.“

7. St. Margarethen. (19 Punkte): Uwe Binderbauer, sportlicher Leiter: „Bei uns gilt es vor allem an der Auswärtsperformance zu arbeiten. Dann könnte es durchaus klappen mit dem angestrebten Ziel, das mit einem Platz im vorderen Tabellendrittel definiert ist.“

8. FSC Pöls (19 Punkte): Martin Bauer, sportlicher Leiter: „Wir sind im Herbst doch einigermaßen hinter unseren Erwartungen geblieben. Demnach ist auch Verbesserungspotenzial gegeben, das es gilt, im Frühjahr auszuschöpfen.“

9. SV Fohnsdorf (19 Punkte). Knalleffekt in Fohnsdorf. Nach Unstimmigkeiten ist Helmut Tscharre, Fohnsdorfer Urgestein, nicht mehr Trainer und auch nicht mehr sportlicher Leiter. Die Spieler Gebhart, Schalk, Dolinar, Dorner, Felicijan und Ovcjak haben den Verein ebenfalls verlassen. Auch Kassier Erwin Witschnig und Platzsprecher Fritz Kogler, beide ebenfalls langjährig dabei, haben ade gesagt.
Als neuer Coach soll nun Safet Sadikovic fungieren, den Posten des Sektionsleiters übernehmen Andreas Kaus und Husref Hodzic. Das Zweierteam (1. Klasse) wird aufgelöst. Um die Routiniers Dragosavac, Ivanovic und Sperl soll mit einer jungen Mannschaft die Rückrunde bestritten werden. Karl Winter, Obmann: „Der Verein geht neue Wege. Ziel ist es, die eigene Jugend und vor allem den Nachwuchs zu forcieren. Es wird sich zeigen, wie sich das Ausscheiden von Helmut Tscharre, der stets gute Arbeit geleistet hat, auswirken wird“.

10. FC Zeltweg (18 Punkte): Christian Puster, Trainer: „Weitgehendst gilt es, mit dem Gebotenen im Herbst zufrieden zu sein. Wir wollen so schnell wie möglich ins sichere Fahrwasser gelangen, um unserer unerfahrenen Truppe den Abstiegskampf zu ersparen.“

12. Oberwölz (14 Punkte): Daniel Miedl, Sektionsleiter: „Nach einem vielversprechenden Start sind wir ordentlich ins Wanken geraten. Mit Richard Miedl, der auf die Trainerbank zurückkehrt, soll nun unbedingt der Klassenerhalt sichergestellt werden.“

13. Kraubath (12 Punkte): Hannes Hausberger, Trainer: Der kleine Kader bzw. einige verletzte Spieler ergeben letztlich den vorletzten Rang. Aber wir werden alles in die Waagschale werfen, um die Klasse doch noch halten zu können.“

Transferzeit endet am 6. Februar

Ob sich an der Kaderkonstellation der Vereine etwas ändern wird, wird sich in den nächsten Tagen weisen. Die Transferzeit endet am 6. Feber.

Autoren: Robert Tafeit, Fritz Meyer

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