Ice Cross Downhill
Heimsieg im Winterleiten-Eissturm

Das Siegertrio im Männerbewerb: V. l.: Kyle Croxall (2.), Luca Dallago (1.), German Titov (3.)
  • Das Siegertrio im Männerbewerb: V. l.: Kyle Croxall (2.), Luca Dallago (1.), German Titov (3.)
  • Foto: Taucher
  • hochgeladen von Fritz Meyer

Luca Dallago war beim Ice Cross-Downhill-Weltmeisterschaftslauf eineKlasse für sich.
MURTAL. Begleitet von orkanartigen Windböen, Schneetreiben und eisigen Temperaturen sorgten Luca Dallago (1.) und Veronika Windisch (3.) beim zweiten Lauf zur Ice Cross-Downhill-Weltmeisterschaft auf der Winterleiten für zwei steirische Podiumsränge.

Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun

Der zweite WM-Lauf anlässlich des Ryders-Cups lockte trotzdem viele Fans am Streckenrand an und war trotz der schwierigen Begleiterscheinungen, was die Organisation betrifft, von Erfolg gekrönt. OK-Chef Marco Dallago sowie seine vielen freiwilligen Mitarbeiter, angeführt von den Götschl-Brüdern Hubert und Gerhard seitens der Obdacher Rodelsektion, hatten alle Hände voll zu tun, um den insgesamt rund 130 hartgesottenen Schlittschuhsportlern aus 22 Nationen, darunter viele Ex-Weltmeister und Topleute aus der Weltrangliste, eine fairen Wettbewerb im Naturbahnrodel-Zentrum auf 1.650 Meter Seehöhe zu gewährleisten.

Knappe Final-Entscheidungen

Den schnellsten Weg ins Ziel fanden auf der 420 Meter-Bahn, die zur Hälfte im Naturbahn-Eiskanal verlief, Weltmeisterin Amanda Trunzo (USA) und „Lokalmatador“ Luca Dallago aus Graz. Sowohl bei den Damen als auch den Herren kam es in beiden Finali zu äußerst knappen Entscheidungen. Trunzo kämpfte Miriam Trepanier (Kanada) und die Grazerin Veronika Windisch nieder und holte sich den Sieg beim ersten Auftritt der Rennserie am Fuße des Zirbitzkogels.

Luca Dallago durfte jubeln

Dallago bezwang Kyle Croxall (Kanada) und German Titov (Russland). „Dieser Sieg bedeutet mir nach dem schlechten Saisonstart sehr viel. Im Finale konnte ich, nachdem ich den Start gewonnen habe, vorne weg ins Ziel fahren“, so der Steirer, der als Lohn 250 WM-Punkte gutgeschrieben bekam.
Der 27-Jährige ist damit auch für seinen älteren Bruder Marco in die Bresche gesprungen, der trotz Veranstalterstress bis zum Viertelfinale der schnellste Mann auf Zirbenlandeis war, auf dem Weg ins Semifinale aber unverschuldet durch ein Missgeschick eines Kontrahenten in der Zielkurve ins Out befördert wurde und daher nicht über Platz neun hinausgekommen ist.

Croxall übernahm WM-Führung

Mit seinen 220 Punkten von Judenburg übernahm Croxall auch die WM-Führung.
Ab sofort können sowohl Ice Cross-Downhiller als auch jene, die es noch werden möchten, auf der Winterleitenbahn diese junge Sportart ausleben und trainieren.

Fortsetzung ist geplant

Nach der erfolgreichen Rennpremiere soll es auch im nächsten Jahr einen derartigen Bewerb auf der Winterleiten geben und dementsprechend sind die Gedanken der Veranstalter in dieser Hinsicht bereits in der Saison 2019/2020.
Endstand, Männer
1. Luca Dallago (AUT), 2. Kyle Croxall (CAN), 3. German Titov (RUS), 4. Masahito Suzuki (JAP), 5. Mirko Lahti (FIN), 6. Derek Wedge (SUI), 7. Patrick Merz (SUI), 8. Gabriel Renaud (CAN), 9. Marco Dallago (AUT), 10. Jim De Paoli (SUI).
Endstand, Frauen
1. Amada Trunzo (USA), 2. Myriam Trepanier (CAN), 3. Veronika Windisch (AUT), 4. Anais Morais (SUI), 5. Malgorzata Synowiez (POL), 6. Tatyana Leushina (RUS), 7. Victoria Senotrusova (RUS), 8. Alice Zenz (AUT), 9. Amandine Condroyer (FRA), 10. Elena Eibegger (AUT).

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