Nordische Kombination
Podium knapp verpasst

Martin Fritz freute sich über sein bestes Weltcup-Ergebnis.
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  • hochgeladen von Fritz Meyer

Bestes Weltcup-Karriereergebnis für „Kombinierer“
Martin Fritz.

MURAU. Am zweiten Weltcup-Rennwochenende der Nordischen Kombinierer in Lillehammer (Norwegen) konnte Martin Fritz seine gute Form weiter steigern und zu einem neuen Höhenflug seiner Karriere ansetzen. Das Aushängeschild des WSV Murau beendete die beiden Auftaktbewerbe in Norwegen mit den Rängen 15 (Massenstart) als drittbester und 16 (Gundersen LH/5 Kilometer) als viertbester Österreicher.

Massenstart tolle Erfahrung

„Der Massenstart war eine tolle Erfahrung, etwas komplett anderes als sonst. Auf der Loipe bin ich das Rennen etwas zu schnell angegangen und dann zum Schluss raus richtig blau gewesen. Auf der Schanze habe ich auch noch Potenzial nach oben, wobei das nur Kleinigkeiten sind.“

Starke Performance im 10-Kilometer-Bewerb

Beinahe perfekt gelaufen ist es für den 24-Jährigen beim abschließenden 10 Kilometer-Gundersen-Bewerb. Mit einem Rückstand von 61 Sekunden auf den norwegischen Sprungsieger und späteren Gesamtsieger Riiber nahm der Murauer als Neunter das Langlaufrennen in Angriff. Riiber lief an der Spitze ein einsames Rennen und holte sich unangefochten den Sieg. Hinter ihm formierte sich eine sieben Mann starke Verfolgergruppe. Vor allem Fritz zeigte auf der Loipe mit der insgesamt achten Laufzeit eine super Vorstellung. Als am letzten Stieg die Attacke von Graabak und Rydzek kam, konnte Fritz das Tempo leider nicht ganz mitgehen.

Bestes Karriere-Ergebnis

Als Fünfter stürmte Martin Fritz aber schlussendlich zu seinem besten Karriere-Ergebnis und war erstmals im Weltcup bester Österreicher. Nur rund elf Sekunden haben auf die Podiumpremiere gefehlt: „Die Bedingungen auf der Loipe waren brutal schwer, ich musste von Anfang an kämpfen. Umso mehr freut es mich, dass ich mithalten konnte und es stellt mich jetzt so richtig zufrieden. Das Material war auch perfekt, ich hatte extrem gute Ski, danke auch an meine Serviceleute. Ich bin überglücklich, zurzeit ist es echt lässig, die gute Arbeit vom Sommer macht sich bezahlt. Ich fühle mich gut und es heißt jetzt, weiter Form aufbauen in Richtung Heimweltcup in Ramsau.“

Lob vom Cheftrainer

Viel Lob gab es für Fritz auch von seinem ÖSV-Cheftrainer und Ex-Murauer Christoph Eugen: „Martin ist superstark gelaufen und es hat auf sein erstes Podium nicht mehr viel gefehlt.“
Fritz scheint in der Weltcup-Zwischenwertung nach vier von 21 Bewerben mit 100 Punkten als drittbester Österreicher auf Platz zehn auf.

Für Denifl lief es nicht nach Wunsch

Für den Wahl-Murtaler Willi Denifl aus Weißkirchen ist es in Lillehammer nicht ganz nach Wunsch gelaufen. Als beste Platzierung konnte sich der Routinier als 22. im 10 Kilometer-Bewerb weitere Weltcuppunkte gutschreiben lassen.

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