Riesige Freude über den Podestplatz

Nici Schmidhofer unterwegs zu Rang drei und dem Podestplatz in ihrer Paradedisziplin, dem Super G,  im kanadischen Lake Louise.
  • Nici Schmidhofer unterwegs zu Rang drei und dem Podestplatz in ihrer Paradedisziplin, dem Super G, im kanadischen Lake Louise.
  • Foto: GEPA pictures / Grebien
  • hochgeladen von Fritz Meyer

OBERWÖLZ. Das erste Speed-Rennwochenende der Skidamen in der Weltcupsaison 2017/2018 in Lake Louise (Kanada) hat für Nici Schmidhofer mit den Abfahrtsplatzierungen 22 und 18 zwar eher zurückhaltend begonnen, wurde aber im Super G zur Erfolgsgeschichte.

Volle Fahrt aufgenommen

Die „Weltmeisterin“ hat in ihrer Lieblingsdisziplin volle Fahrt aufgenommen und ist zunächst mit Startnummer fünf als Nummer eins ins Ziel gekommen.

Dritter Weltcup-Podestplatz im Super G

Am Ende hat mit einem Rückstand von 0,27 Sekunden Platz drei herausgeschaut. Nach ihren bisherigen zwei Karriere-Podiumsrängen im Weltcup in Cortina d`Ampezzo (2013/Super G/2.; 2014/Abfahrt/3.) schaffte es die 28-Jährige jetzt auch erstmals außerhalb des italienischen Nobelschiorts unter die Top 3 zu rasen und damit ihren schon längst fälligen dritten Weltcup-Podestplatz zu fixieren.

„Voll cool, ich freue mich riesig"

Die regierende Super G-Weltmeisterin hat dem Druck standgehalten und bestätigt, dass sie auch in der Olympiasaison ganz vorne mitfahren wird: „Voll cool, ich freue mich riesig, es ist fast so schön wie wenn ich gewonnen hätte. Bereits am Start war meine Aggressivität besser als die Tage zuvor. Ich habe mich im Super G einfach besser gefühlt als in der Abfahrt. Im Vergleich zu meinen bisherigen Lake Louise-Rennen in den letzten Jahren habe ich beim Zielsprung nicht gebremst. Generell hat alles viel besser funktioniert.“

Balsam für die Weltmeisterin

Jedenfalls war dieser Podestplatz im ersten Weltcup-Super G der Olympiasaison Balsam auf der Seele der Weltmeisterin vom Lachtal: „Ich weiß, was ich kann, im Training ist es auch schon sehr gut gelaufen. Endlich durfte ich wieder auf das Stockerl steigen, es ist mir was Großes geglückt und eine Bestätigung meiner Trainingsleistungen. Wo ich die Zeit für ganz vorne verloren habe, weiß ich, aber es gibt heuer so viele gute Läuferinnen. Ich denke, dass es eine zweistellige Anzahl an Sieganwärterinnen gibt.“

Keine optimale Ausbeute für Ramona Siebenhofer

Für Ramona Siebenhofer ist es beim Saisonstart in Übersee nicht ganz nach Wunsch gelaufen. Während die USV Krakauebene-Sportlerin beim ersten Abfahrtslauf mit Platz 13 ein respektables Ergebnis ins Ziel gebracht hat, gab es nach Rang 32 im zweiten Abfahrtsrennen leider keinen Weltcuppunkt. Im Super G schaute für die 26-Jährige mit Platz 18 wieder ein durchschnittliches Ergebnis mit weiteren Weltcuppunkten heraus.

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