Routiniers bejubelten Sieg

Die Freude bei Willi Denifl (3. v. r.) und seinem Teamkollegen Bernhard Gruber war nach dem Sieg im Team-Sprint in Lahti groß.
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  • hochgeladen von Fritz Meyer

WEISSKIRCHEN. Dass sich Willi Denifl auch nach dem Team-Bronzemedaillengewinn bei den Olympischen Spielen in Südkorea und den folgenden Feierlichkeiten nach wie vor in Bestform befindet, hat der 37-Jährige bei der Weltcupfortsetzung in Lahti (Finnland) bestätigt. Der Weißkirchner war dabei sowohl im Team-Sprint als auch im Einzelbewerb von der Großschanze im Einsatz.

Im Team-Sprint erfolgreich

Gemeinsam mit seinem 35-jährigen ÖSV-Teamkollegen Bernhard Gruber konnte Denifl den Team-Sprint gewinnen. Die beiden Routiniers haben damit eindrucksvoll bestätigt, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen zählen und blieben vor Norwegen 1, Finnland 1 und Österreich 2 mit Franz-Josef Rehrl und Lukas Greiderer siegreich.

Von Rang vier zum Sieg

Das siegreiche Duo ging nach dem Springen auf Rang vier in die Langlaufentscheidung. Mit Sprüngen auf 118 und 123,5 Meter resultierte ein Rückstand von 38 Sekunden für die beiden Routiniers. Umso besser gelang dafür die Leistung auf der Loipe. Es bildete sich eine viermannstarke Führungsgruppe, die bis zur vorletzten Runde gemeinsam Tempo machte und Verfolger Deutschland 1 in Schach hielt. Mit dabei waren beide ÖSV-Teams.

Zielsprint an Team Austria

Vor dem letzten Wechsel verloren beide jedoch kurzzeitig den Anschluss. Als Schlussläufer gelang es Gruber aber, mit einem Gewaltakt die Lücke zur Spitze wieder zu schließen. Mit den letzten Kräften sprintete er auf der Zielgeraden dann noch Graabak nieder und sicherte so ihm und Denifl den Sieg mit 0,8 Sekunden Vorsprung.

Weltcupsieg Nummer zwei gefeiert

Für Denifl war es in seiner 20-jährigen Weltcupkarriere nach seinem Einzelsieg vor vier Jahren in Chaikovskiy (Russland) Weltcupsieg Nummer zwei. Insgesamt scheinen jetzt bei ihm 16 Weltcuppodestplätze in der Statistik auf. Im Einzelbewerb durfte sich Denifl als zweitbester ÖSV-Kombinierer nach Platz zwei auf der Sprungschanze über Rang neun in der Endabrechnung freuen.

Keine Punkte für Martin Fritz

MURAU. Nicht nach Wunsch ist es in Lahti für Martin Fritz, der durch seine gute Leistungen im Continentalcup für die letzte Periode für einen zusätzlichen Startplatz für das ÖSV-Team gesorgt hat, gelaufen. Der WSV Murau-Kombinierer hat nach Platz 37 weitere Weltcuppunkte verfehlt.

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