Reitsport
Sieg und Rang drei gefeiert

Marianne Schindele auf  „Acoustik Solo Du Baloubet“ 
auf der Ehrenrunde nach der Siegerehrung.
  • Marianne Schindele auf „Acoustik Solo Du Baloubet“
    auf der Ehrenrunde nach der Siegerehrung.
  • Foto: Meyer
  • hochgeladen von Fritz Meyer

ZELTWEG. Marianne Schindele dominierte beim Großen Preis des
Landes Steiermark am
Farracher Parcours.

Großartigen Springreitsport bekamen die vielen Fans beim ersten Höhepunkt des Auftaktwochenendes mit der Entscheidung im Großen Preis des Landes Steiermark zu sehen.

28 Reiter am Parcours

Dabei ging es um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 3.560 Euro. 28 Paare haben die Herausforderung, den Parcours des Holländers Kris van Gelder zu meistern, in Angriff genommen.

Neun fehlerlose Umläufe

Nach dem Grundumlauf ist mit neun Teilnehmern, darunter Marianne Schindele (Kärnten), die mit ihren zwei Toppferden „Acoustik Solo Du Baloubet“ und „Calpin Z“ gleich im Doppelpack makellos geblieben ist, damit praktisch ein Drittel aller Teilnehmer fehlerfrei geblieben und ins alles entscheidende Stechen eingezogen.

Schindele im Stechen top

Gerfried Puck (Reitstall Bergmühle, Leibnitz) blieb dann auch erneut fehlerfrei und sorgte in 37,30 Sekunden auf „Bingo du Parc“ für die schnellste Runde.
Diese Topzeit konnte nur mehr die Villacherin Schindele (P&P St. Ruprecht) unterbieten, die auf „Acoustik Solo Du Baloubet“ in 35,58 Sekunden erstmals bei einem Großen Preis in Farrach den Platz an der Sonne schaffte und mit ihrem zweiten Vierbeiner in 38 Sekunden makellos geblieben ist und damit auch Platz drei belegte:

„Es ist für mich auch etwas Besonderes, als Kärntnerin, den Großen Preis der Steiermark gewonnen zu haben."

„Ich bin schon sehr oft in Farrach gestartet und habe es noch nie geschafft, hier auch zu gewinnen. Jetzt bin ich wirklich happy, dass es endlich geklappt hat. Es ist für mich auch etwas Besonderes, als Kärntnerin, den Großen Preis der Steiermark gewonnen zu haben.
Das Teilnehmerfeld war sehr gut und ich bin wirklich stolz, dass ich hier bei diesem Turnier, das es schon seit so vielen Jahren gibt, am Start sein darf. 
Der dritte Platz war total unterwartet, weil „Calpin Z“noch ein total unerfahrenes Pferd ist. Beide Pferde haben ihre Aufgaben souverän gemeistert.“

Auch Puck zufrieden

Zufrieden war nach den beiden zweiten Plätzen in der Casino Grand Prix-Qualifikation und dem Land Steiermark GP auch der steirische Lokalmatador Gerfried Puck des im Holzinnovationszentrums in Zeltweg beheimateten Alpenspan-Teams:

„Ich wurde hier Jugend-Staatsmeister und habe auch schon den Großen Preis gewonnen."

„Es ist für mich seit längerer Zeit wieder das erste Turnier, ich habe ein bisschen Pause gehabt und meine Pferde sind gut in Schuss. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden, es ist immer schön hier in Farrach, wo es eigentlich immer sehr gut für mich gelaufen ist. Ich wurde hier Jugend-Staatsmeister und habe auch schon den Großen Preis gewonnen, also es passt hier für mich alles.“

Lokalmatador verpasste knapp das Stechen

Einziger Murtaler im Teilnehmerfeld war David Kranz vom Reitclub Murtal, der auf „Attila der Große“ just beim letzten Hindernis einen Abwurf verzeichnete und ganz knapp den Sprung ins alles entscheidende Stechen nicht geschafft hat. In der Endabrechnung hat Rang zwölf herausgeschaut.

Amazonen trumpften auf

Interessant ist der Blick auf das Endergebnis auch in dieser Hinsicht, dass nicht weniger als zwei Drittel der fehlerfreien Umläufe im Grunddurchgang Reitsportamazonen gelungen sind.
Neben Schindele und Katrin Khoddam-Hazrati konnten sich Monika Stangelova (4./Slowakei) und Julie Peters (5./Italien) sowie die Tirolerin Magdalena Margreiter hervorragend in Szene setzen.

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