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Die neue NoVA kommt

Firmenchef Christian Sabath vom Autohaus Neubauer.
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  • Firmenchef Christian Sabath vom Autohaus Neubauer.
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Was kommt mit der neuen NoVA auf die Kunden zu? Wir haben bei den Autoprofis nachgefragt.

Viele Fragen gibt es zur neuen NoVA, die ab 1. Juli 2021 in Kraft tritt. Für Fahrzeuge mit Co2-Emissionswerten über 200g/km werden ab 1. Juli je Gramm zusätzlich 50 statt wie bisher 40 Euro beim Kauf eines Neuwagens bei einem österreichischen Autohändler fällig. "Für PKW erhöht sich die NoVA nur um maximal 1 Prozent zum Vorjahr. Die Berechnung der NoVA ist natürlich vom jeweiligen Fahrzeugpreis (exkl. Steuern) abhängig. Deshalb kann die Erhöhung auch unterschiedlich teuer werden. Bei einem Auto um 30.000 Euro netto kommt es zum Beispiel gegenüber dem Jahr 2020 zu Mehrkosten von 300 Euro. Das Entscheidende ist, dass der CO2-Abzugsbetrag auf 5 Gramm erhöht und gleichzeitig auch der CO2-Malus (Grenzwerte) erhöht wurde", so Geschäftsführer Ing. Christian Sabath vom Autohaus Neubauer in Aichdorf.
Auf jeden Fall wird die NoVA vom 1. 7. 2021 bis 2024 von Jahr zu Jahr um ca. 1 Prozent teurer. Wer sich das ersparen will, sollte sich also möglichst rasch einen Neuwagen kaufen.

Unternehmer aufgepasst!

"Gravierend ist es natürlich bei den Nutzfahrzeugen, weil da erstmals eine NoVA eingeführt wird. Die grundsätzliche Besteuerung für leichte Nutzfahrzeuge trifft die Unternehmen deutlich härter", erklärt Sabath.
Für gängige Busse nimmt der Finanzminister künftig z. B. fünf bis sechs Prozent (im Schnitt 2.500 Euro) mehr als bisher. Bei schweren Transportfahrzeugen (Nutzlast bis 3,5 Tonnen) kann das zwischen 15 bis 18 Prozent oder 8.000 bis 10.000 Euro ausmachen. Weiterführend verteuert auch der CO2-Malus bis 2024 jährlich die Anschaffungskosten für Neuwagen.
Gerhard Pirzl vom Autohaus Bidmon in Knittelfeld rät zum Abschluss eines Kaufvertrages bis Ende Mai 2021. "Dann kann der Kunde das Auto noch bis 31. 10. 2021 zu den bisher gültigen NoVA-Bestimmungen anmelden. Ab 1. Juli 2021 wird dann auch der neue Malus-Grenzwert von 275 g/km auf 200 g/km herabgesetzt". Pro Gramm Überschreitung fallen damit, wie eingangs schon erwähnt, 50 Euro statt wie bisher 40 Euro an Mehrkosten an. "Maßstab für die Berechnung ist immer der Verbrauch. Je höher der Verbrauch, desto höher die NoVA", so Pirzl.

Diesen Beitrag finden Sie auch in der Print-Ausgabe Ihrer WOCHE Murtal und Murau.

Firmenchef Christian Sabath vom Autohaus Neubauer.
Gerhard Pirzl (Verkauf) von der Firma Bidmon.


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