Die Vielfalt der Murtaler Schiberge

Vertreter der acht Murtaler Schiberge und ihre Kooperationspartner. Foto: Verderber
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  • hochgeladen von Stefan Verderber

MURTAL. „Wir haben heute noch sämtliche Wetterkarten studiert - es sieht gut aus“, freute sich Schiberge-Sprecher Karl Fussi. Ja, der Winter steht vor der Tür und auf den acht Murtaler Schibergen gibt es wieder viel Neues. Die Aushängeschilder der steirischen Schigebiete punkten weiterhin mit Flexibilität und Vielfalt. Vom großen Player bis zum Naturschigebiet ist im Murtal alles vertreten, was das Sportlerherz begehrt.

Grebenzen: Ein alter Bekannter ist mit Karl Schmidhofer auf die Bühne der Schiberge zurückgekehrt. Er hat das insolvente Schigebiet übernommen und will es nun „von der Unterliga Stufe um Stufe nach oben führen“. Rund eine Million Euro wurde bislang in Schneesicherheit investiert. Der größte Brocken soll mit einer 10er-Gondel oder mehr demnächst folgen.

Hohentauern:
„Klein, aber fein“ hält es Erich Moscher in Hohentauern. Eine effektivere Schneeanlage sowie 120 Ferienhäuser mit über 1.000 Betten sollen der Entwicklung weiter auf die Sprünge helfen. Geplant ist in Zukunft auch ein Trainingszentrum für internationale Sportler.

Gaaler Lifte: Pistenkorrekturen und eine Anpassung der Betriebszeiten wurden im Sommer in der Gaal ausgetüftelt. Nachtschifahren kann man künftig donnerstags und freitags sowie an den Feiertagen, dafür auf beiden Liften. „Die Preise sind bei uns gleichgeblieben, daher sind wir als Nahversorger bestens geeignet“, sagt Geschäftsführer Thomas Hopf.

Präbichl: Das neue Alpinresort am Erzberg sowie ein eigenes Hüttendorf machen Präbichl-Chef Hans Roth so richtig Freude: „Damit konnten wir das Bettenangebot wesentlich erhöhen.“ Der Berg ist ausgerichtet auf Carver, Freerider und Schizwerge. Für diese Zielgruppen wurden eigens neue Pisten geschaffen.

Frauenalpe:
„Wir sind und bleiben die Bodenständigen“, sagt Monika Duscher. Die Frauenalpe macht ihre Beständigkeit zum Programm. 100 Prozent Naturschnee, günstigste Liftpreise und keine Wartezeiten sorgen für ein Lächeln bei der gesamten Familie. Nachsatz: „Wer will, dass die Kleinen überleben, muss von Zeit zu Zeit auch dort fahren.“

Kreischberg: Nach einer erfolgreichen Doppel-WM kann man sich auch am Kreischberg nicht ausruhen. Im Sommer wurde in die Beschneiung investiert - ab sofort ist auch der Rosenkranz schneesicher, wie die beiden Geschäftsführer Karl Fussi und Reinhard Kargl berichten. Dazu kommt ein nagelneuer Snowpark für die Freestyler.

Lachtal: Ein völlig neues Kinderlachtal und 100 zusätzliche Parkplätze stehen den Gästen am WM-Berg künftig zur Verfügung. Dazu gibt es - wie auch am Kreischberg - neue Winterwanderwege.

Turracher Höhe: Den größten Brocken an Investitionen hatte heuer die Turrach zu stemmen. Für insgesamt 9 Millionen Euro ist die neue 6er-Sesselbahn Schafalm entstanden. Als Ergänzung gibt es vier neue Pisten mit ebenso vielen Pistenkilometern. „Damit ist noch mehr Schivergnügen garantiert“, berichtet Geschäftsführer Fritz Gambs. Die Erweiterung des Schigebietes ist übrigens damit nicht abgeschlossen. Im kommenden Jahr sollen weitere Pistenkilometer, Beschneiungsanlagen und ein Speicherteich folgen. Insgesamt werden dann 16 Millionen Euro verbaut sein. Gambs: „Wir müssen die Attraktivität erhöhen.“

Weitere Infos gibt es in der aktuellen Ausgabe der Murtaler Zeitung oder online bei den Murtaler Schibergen.

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