Einsprüche wurden abgewiesen

Nach der jüngsten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, welches die Einsprüche der Minex-Kritiker abgewiesen hat, dürfte es nun grünes Licht für den Bau der geplanten Verhüttungsanlage am ehemaligen Industriegelände der ÖDK Zeltweg geben. Die bisherigen Verfahrenskosten werden vom Unternehmen mit rund sieben Millionen Euro beziffert. Nach dem positiven Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts haben die Gegner des Projekts innerhalb von sechs Wochen neuerlich die Möglichkeit zum Einspruch. Dieser hat aber keine aufschiebende Wirkung mehr. Eine inhaltliche Prüfung müsse jetzt auch nicht mehr stattfinden, erklärte Minex-Geschäftsführer Ulrich Koch. Insgesamt sollen in der Verhüttungsanlage künftig 70 Mitarbeiter beschäftigt werden. Mit der Planung des Werkes wurde die renommierte Andritz AG mit Sitz in Graz beauftragt. Darüber hinaus werden weitere steirische Unternehmen maßgeblich an der Errichtung der Produktionsanlage der Firma Minex mitwirken. Kooperiert wird auch mit führenden Universitäten, darunter die Montanuni in Leoben und die Technische Universität in Graz. Größten Wert legen will man auf höchste Umwelt- und Sicherheitsstandards. Synergieeffekte sollen durch die Nutzung von Abwärme möglich werden. Geplant sei z. B. eine Auskoppelung von sechs bis zehn Megawatt für den angrenzenden Holzindustriebetrieb Pabst. Damit könne die Wirtschaftlichkeit beider Betriebe verbessert werden, wie Geschäftsführer Heinz Brunold einmal erklärte.

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