MURAU, MURTAL
Kurzarbeit in vielen Betrieben der Region

Die Brauerei Murau ist von der Corona-Krise wirtschaftlich massiv betroffen und schickt ihre gesamte Belegschaft in Kurzarbeit.
  • Die Brauerei Murau ist von der Corona-Krise wirtschaftlich massiv betroffen und schickt ihre gesamte Belegschaft in Kurzarbeit.
  • Foto: Brauerei Murau
  • hochgeladen von Wolfgang Pfister

Das Corona-Virus macht uns allen einen dicken Strich durch die Rechnung. Sowohl im Wirtschaftsleben als auch im Privatleben ist derzeit nichts mehr wie es war und niemand weiß, was uns die Zukunft bringt.

Selbst die größten Optimisten tun sich in diesen Tagen schwer positiv zu denken. Unser Leben hat sich von einem auf den anderen Tag komplett verändert. Nach der anfänglichen Schockstarre rund um die Ereignisse der Corona-Epidemie formiert sich mehr und mehr Widerstand gegen das scheinbar Unvermeidliche. Sowohl die Medizin als auch die Wirtschaft sucht fieberhaft nach Auswegen und Lösungen der Tag für Tag größer werdenden Probleme. Immer mehr Firmen nützen das neue Corona-Kurzarbeitsmodell, um ihre Mitarbeiter nicht kündigen zu müssen. Sowohl große Unternehmen als auch kleine Betriebe machen von dieser für Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragbaren Übergangslösung Gebrauch. Kurzarbeit angemeldet haben u. a. die Brauerei Murau, die Stahl Judenburg, die ATB Spielberg und viele weitere Betriebe.Bei der von der Regierung angekündigten Soforthilfe hat es sich anfangs etwas gespießt. Besonders kleine Betriebe und Ein-Personen-Unternehmen, sogenannte EPU's haben in diesen Tagen schwer mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen. Die Antragsflut ist kaum zu bewältigen, den Betroffenen wurde eine Nachbesserung des Covid-19-Gesetzes versprochen. Die mit der Abwicklung betraute Wirtschaftskammer wickelte in diesen Tagen östereichweit bereits über 85.000 eingereichte Anträge ab. „Davon 90 Prozent posiiv“, wie Mag. Michael Gassner, Geschäftsstellenleiter der WKO Murtal betonte (Stand 31. 3. 2020). Die Auszahlungen aus dem Härtefall-Fonds (Phase 1) laufen unvermindert weiter. Nach Ostern soll dann Phase 2 nach neuen Kriterien mit gelockerten Zugangsvoraussetzungen starten.
Wie im Gesundheitsbereich bringen die gesetzten Notmaßnahmen auch im Wirtschaftsbereich bestenfalls eine leichte Linderung der akuten Beschwerden mit sich.

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