JUDENBURG
METEKA erhielt UN-Auftrag

METEKA-Geschäftsführer Mag. Roland Katschnig.	Foto: METEKA
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Hygiene- und Infektionspräventions-System für Indien.

Das Murtaler Unternehmen METEKA GmbH hat einen Großauftrag der Vereinten Nationen erhalten und stattet in fünf indischen Bundesstaaten Krankenhäuser mit dem bewährten METEKA Hygiene- und Infektionspräventions-System aus. Die UN-Organisation UNIDO hat gemeinsam mit dem indischen Umweltministerium ein Projekt ins Leben gerufen, das die Verbrennung von bio-medizinischen Abfällen in Indien verhindern soll. Bei der Verbrennung werden giftige Stoffe wie Dioxine und Furane frei. Im ersten Schritt dieses Projektes wurden diverse Schulungen und Umstellungen im Abfallsammelbereich durchgeführt. Im zweiten Schritt werden die jeweiligen Modellkrankenhäuser nun mit den von der Firma METEKA entwickelten und in Judenburg produzierten Geräten ausgestattet. Wird das bewährte METEKA Hygiene- und Infektionspräventions-System angewandt, verlässt kein infektiöser Abfall mehr das Krankenhaus. Sowohl das Personal, die Patienten als auch die allgemeine Bevölkerung wird vor der Übertragung von Infektionen wie z. B. Hepatitis oder HIV durch die unsachgemäße Entsorgung medizinischer Abfälle geschützt.
„Durch unser spezielles Verfahren kann der zuvor infektiöse Abfall bedenkenlos, ähnlich wie Hausmüll, entsorgt werden. Die Mikrowellentechnologie ermöglicht es, infektiöse Abfälle schnell und energieeffizient zu behandeln, ohne diese zuvor zerkleinern oder chemisch behandeln zu müssen.“, erklärt Mag. Roland Katschnig, Geschäftsführer bei METEKA.
Derzeit verlassen die letzten Geräte für dieses Projekt das Werk in Judenburg. Die Installation und das Training in Indien werden einerseits von METEKA-Mitarbeitern, andererseits von Technikern der indischen Partnerfirma abgewickelt. Die Freude der indischen Krankenhäuser über die neuen Geräte zeigt sich unter anderem in der Art und Weise, wie diese offiziell in Betrieb genommen werden. Bei einer „Flowering-Ceremony“ werden die Geräte u.a. mit Blumen geschmückt, um so für einen möglichst guten und erfolgreichen Betrieb zu bitten.
Mit den bisher gelieferten Geräten konnten bereits über 4.000 Behandlungszyklen erfolgreich durchgeführt werden. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Technologie einen Beitrag zu einer sichereren Umwelt leis-ten können“, so der Geschäftsführer der METEKA GmbH.

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