ÖSV-Stars bringen Prestige und Nächtigungen

Die ÖSV-Damen hatten auf der Grebenzen ihren Spaß. Foto: Taucher
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  • hochgeladen von Stefan Verderber

MURTAL/MURAU. Alle Hände voll zu tun haben derzeit die Pistenchefs in Obdach. Nach vier FIS-Rennen binnen drei Tagen gibt es keine Verschnaufpause. Der Grund: Noch bis Freitag sind die Speeddamen des ÖSV in Obdach zu Gast. Sie trainieren hier für die kommenden Weltcup-Einsätze in Cortina und wandeln damit auf den Spuren von Speedqueen Renate Götschl.

Prestige

Conny Hütter, Lizz Görgl, Tamara Tippler und Co. sind mittlerweile Stammgäste in der Region. Mit den beiden Murtalerinnen Nici Schmidhofer und Ramona Siebenhofer gibt es zudem wieder regionale Aushängeschilder. Das Training der ÖSV-Stars bringt aber nicht nur Prestige, sondern zahlt sich auch anderweitig aus. „Die Läufer bleiben natürlich im Ort und bringen somit auch viele Nächtigungen. Es ist ein gutes Geschäft“, freut sich Vizebürgermeister Peter Pirker, der auch die Agenden des Obdacher Schiliftes führt. „Bei den FIS-Rennen war alles voll“, bilanziert er.

Eigendynamik

Schon in den Wochen zuvor trainierten die ÖSV-Girls auf der Grebenzen in St. Lambrecht. „Das entwickelt eine gewisse Eigendynamik“, sagt Geschäftsführer Karl Schmidhofer. Auch Weltmeister Hannes Reichelt und Otmar Striedinger waren mittlerweile bei ihm zu Gast. Als Urlaubsregion-Obmann blickt Schmidhofer über den Tellerrand: „Das ist eine super Werbung für die gesamte Region und strahlt von der Gaal bis in die Krakau aus.“

Alle profitieren

Vor allem von den vielen FIS-Rennen würden auch Gastronomie, Handel und Tourismus profitieren. Schmidhofer rechnet vor: Ein Rennen mit 200 Startern bringt durch die Betreuer gleich einmal 500 Nächtigungen. An drei Tagen sind es dann schon 1.500 Nächtigungen. „Für das Murtal ist das ein wesentlicher Faktor.“ Nachsatz: „Gott sei Dank sind die Murtaler zuletzt auch immer gut gefahren.“
Laufend trudeln auf der Grebenzen neue Trainings-Anfragen ein. Schmidhofer: „Ich bräuchte zehn bis zwölf Trainingspisten.“ Die Anfragen kommen aber relativ kurzfristig und sollen den normalen Seilbahnbetrieb nicht behindern.

Autor:

Stefan Verderber aus Murtal

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