UMFRAGE
Sehen wir bald ein Licht am Ende des Tunnels?

Homeoffice ist für viele Arbeitnehmer in der Coronakrise derzeit Alltag. Das Arbeiten von zu Hause aus ist eher suboptimal und bringt oft auch technische Probleme mit sich.
  • Homeoffice ist für viele Arbeitnehmer in der Coronakrise derzeit Alltag. Das Arbeiten von zu Hause aus ist eher suboptimal und bringt oft auch technische Probleme mit sich.

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  • hochgeladen von Wolfgang Pfister

Die Murtaler Zeitung versucht im Rahmen von Umfragen wie dieser ein aktuelles Stimmungsbild unter Wirtschaftstreibenden und Führungskräften zu zeichnen. Alle bemühen sich derzeit, das Beste aus der Lage zu machen. Die Regierung hat unterdessen eine Lockerung der Maßnahmen für die Wirtschaft angekündigt.

MURTAL, MURAU. Die notwendigen Maßnahmen der Regierung im Zuge der Coronakrise haben unser Wirtschaftssystem gewaltig ins Wanken und Probleme mit sich gebracht, die noch lange nachwirken werden.

Bernd Hammer (geschäftsführender Gesellschafter der e2 engineering GmbH: „Wir wurden, wie so viele Unternehmungen, von dieser Ausprägung und dem Umfang überrascht. Daher habe ich zum Schutz meiner Mitarbeiter am 16. 3. alles auf Homeoffice umgestellt. Gleichzeitig habe ich um Kurzarbeit für mein Unternehmen angesucht. Da die Gemeinden einen großen Anteil an unserem Kundensegment ausmachen, wurden viele Projekte auf ,Warten‘ verschoben. Alle Behördentermine wurden abgesagt. Die Industrie hat ebenfalls mit dem Verschieben ihrer Investitionsprojekte auf die Krise reagiert. Tourismus- und Hotelprojekte werden ebenfalls nur noch auf ,kleiner Flamme‘ bearbeitet. Ich denke, dass diese Phase sicher bis Mitte Mai andauern wird. Der kritische Faktor ist, wie sich das Vertrauen in der Wirtschaft in Zukunft entwickeln wird. Die Programme der Regierung zur Stützung der Wirtschaft sehe ich sehr positiv. Wir haben alle möglichen Maßnahmen ergriffen, um diese Krise zu meistern und bereiten auch das Wiederhochfahren danach vor. Aus den Erfahrungen dieser Krise können wir natürlich auch lernen. Auf alle Fälle werden wir in Zukunft noch wachsamer sein und die zusätzlichen digitalen Möglichkeiten, die wir von einem auf den anderen Tag einsetzen mussten, ausbauen. Wir werden künftig auch intern wie extern noch mehr Kommunikation betreiben.“

Christina Mandl (CM Consulting): „Meine Situation ist, dass ich mein Büro sowieso zu Hause habe. Was mein aktuelles Projekt, den ,Regionalen Marktplatz‘, trifft das genau den jetzigen Bedarf. Gerade in dieser Zeit zeigt sich die Wichtigkeit der Präsenz im Internet für Gemeinden und Wirtschaftstreibende. Die Corona-Pandemie forciert natürlich das Bewusstsein für die Bedeutung von Online-Präsenz und zeigt, wie wichtig eine maßgeschneiderte Online-Strategie auch für regionale Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ist. Online-Plattformen bieten den Benützern viele Möglichkeiten. Das „Aus der Region“-Redaktionsteam der Online-Plattform möchte in der COVID-19-Situation einen Beitrag leisten, indem die Informationsplattform geöffnet wird und all jenen Betrieben in den Gemeinden eine kostenlose Bühne gegeben wird, die jetzt zur Versorgung und Belieferung in der Region bzw. in der Gemeinde beitragen kann. Besucherinnen und Besucher der Website können nicht nur aus dem bunten Angebot in ihrer Nähe wählen, sondern auch schauen, wer gerade jetzt liefert. Neue Betriebe können sich unter www.aus-unserer-region.at/betrieb-eintragen/ anmelden. Sollte die Gemeinde des Betriebes noch nicht im Formular geführt sein oder wollen bereits teilnehmende Betriebe ihr Angebot anpassen, dann bitte eine E-Mail an redaktion@aus-unserer-region.at senden.“ Informationen gibt es auch unter Tel. 0664/3332552 (Dr. Christina Mandl).

Thomas Feier (BFI-Business Unit-Leiter Obersteiermark): "Die Zeichen stehen auf Veränderung… Kein Nachteil ohne Vorteil, sagt man…Wenngleich in der jetzigen Situation wenig Vorteile zu sehen sein mögen.Doch denk ich, gibt es sie! In jedem Bereich des Lebens wird es zu großen Teilen eine Neuordnung geben, eine Werteorientierung stattfinden, jedoch nur in begrenztem Maße. Digitalisierung wird noch schneller ausgebaut, in jedem Lebensbereich allgegenwärtig sein. Alles lässt sich jedoch nicht digital fassen. Auch in der Bildung werden Tele- und Onlinekurse stärker und gezielter zum Einsatz kommen, Präsenzphasen und soziale Kontakte jedoch immer noch unerlässlich sein. Onlineteaching wird Unterstützung sein, keinesfalls ein Ersatz. Wie überall werden wir digitale Prozesse forcieren, uns so räumlich und zeitlich unabhängiger machen. Themen wie Umwelt, Regionalität, Globalisierung, Gesundheits- und Sozialsysteme werden prioritär diskutiert und, so hoffe ich nachhaltig behandelt und bewertet werden. Es ist eine große, einzigartige Chance für unsere Zeit, Wesentliches wieder in den Vordergrund zu stellen. Miteinander statt gegeneinander, mit, statt von der Natur. Mit Mut und Zuversicht lernen wir neue Treiber kennen die unsere Chance sein können. - Alles Gute, Gesundheit und Mut!"

Walter Winter (Geschäftsführer ATV Aichfeld). „Geschlossene Geschäfte, gesperrte Betriebe und daher auch kein Verkauf. Die Corona-Krise stellt viele Unternehmen der heimischen Wirtschaft vor große Herausforderungen. Zahlreiche Unternehmen im Murtal müssen aufgrund der aktuellen Situation mit enormen Umsatzrückgängen fertig werden und kämpfen um ihre Existenz. Aus diesem Grund hat sich Aichfeld TV entschlossen, den lokalen Betrieben eine neue Verkaufsschiene zu bieten. In einem eigenen regionalen Shopping-Magazin präsentiert der Lokalsender die Produkte der Unternehmen und Geschäfte. „In dieser schwierigen Zeit wollen wir den Betrieben in unserer Region bestmöglich helfen. In vielen Sparten ist der Vor-Ort-Verkauf momentan nicht möglich. Genau da können wir mit unserem neuen Shopping-Magazin helfen“, betont ATV Aichfeld-Geschäftsführer Ing. Walter Winter. Als Privat-Sender, der sich ausschließlich über Werbeeinnahmen finanziert, verspüren wir den Stillstand der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens. Um gemeinsam diese gesundheitliche und auch wirtschaftliche Krise zu meistern, wird Teleshopping helfen. Wenn Sie Interesse haben und dieses Verkaufstool nützen möchten, brauchen Sie lediglich mit ATV Aichfeld Kontakt aufzunehmen. Die Bestellung der Kunden wird in Folge ebenfalls ganz unkompliziert via Telefon oder E-Mail abgewickelt.“
Kontakt: Medienplattform Aichfeld TV GmbH: für Teleshopping: Sonja Hubmann-Winter MBA, Tel.: 0677/636 730 25, oder 0664/11100507, E-Mail: marketing@aichfeld-tv.at

Den Bericht finden Sie auch in der Print-Ausgabe ihrer Murtaler Zeitung.

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