Judenburg
Wuppermann investiert und sucht neue Mitarbeiter

Am Wuppermann Austria-Standort in Judenburg wird ausgebaut.
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  • hochgeladen von Stefan Verderber

Neuer Rohrlaser und neue Profilanlage für Wuppermann Austria - dafür werden 20 neue Fachkräfte und Lehrlinge gesucht.

JUDENBURG. Es läuft rund bei Wuppermann Austria in Judenburg. Einer der größten Arbeitgeber der Region schmiedet derzeit große Pläne. Insgesamt sind Investitionen in der Höhe von mehr als 14 Millionen Euro geplant. "Das bedeutet für unseren Standort Wachstum, langfristige Absicherung mit speziellen Produkten sowie 20 neue Mitarbeiter", erklärt Geschäftsführer Hubert Pletz.

Kapazität erhöht

Ein neuer Rohrlaser für rund 1,2 Millionen Euro wurde bereits im Juli in Betrieb genommen. Zudem laufen derzeit die Vorbereitungen für eine neue Profilanlage, in die rund 13 Millionen Euro investiert werden. Damit wird die Kapazität von 35.000 auf 55.000 Tonnen pro Jahr erhöht und gleichzeitig das Produktportfolio erweitert. Künftig werden größere Profile mit komplexeren Geometrien in geschweißter und offener Ausführung angeboten. "Wir befinden uns gerade in der Projektphase und der genauen Planung", sagt Pletz. Die Profiliermaschine ist bereits bestellt und hat eine Lieferzeit von zwölf Monaten. Die baulichen Maßnahmen für die Neuanschaffung beginnen bereits im Frühjahr 2022. Die Maschine selbst wird dann ab September aufgebaut und soll Anfang 2023 in Betrieb gehen.

Aufstockung geplant

Für dieses Vorhaben benötigt Wuppermann weitere Fach- und Hilfskräfte. Damit der Produktionsstart gelingt, wird das Personal bereits vorab geschult. Dementsprechend werden bereits ab 2022 mindestens 20 neue Mitarbeiter sowie Lehrlinge für die Ausbildung zum Prozesstechniker gesucht (zum Karriereportal).

Klares Bekenntnis

"Die Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Standort in Judenburg. Es ist sehr erfreulich, dass wir sogar unter den erschwerten Bedingungen durch die Pandemie weiterwachsen. Während der gesamten Zeit mussten wir nicht auf Kurzarbeit zurückgreifen und konnten unter Vollbeschäftigung produzieren", berichtet Hubert Pletz, der ergänzt: "Bei uns ist auch die Lieferkette nie abgebrochen. Wir haben frühzeitig Maßnahmen eingeleitet, um dies zu verhindern. Die Rohstoffversorgung ist aus heutiger Sicht auch für 2022 gesichert."

Umweltfreundliches Unternehmen

Stolz ist man im Unternehmen auch auf zuletzt getroffene Umweltmaßnahmen. Die Bandverzinkungsanlage von Wuppermann kommt etwa im Wettbewerbsvergleich mit geringsten CO₂-Emissionen aus - das ist auch durch eine Studie belegt. Zudem wird Strom zur Gänze aus erneuerbaren Energien zugekauft - teilweise kommt er sogar direkt aus der eigenen, werksinternen Photovoltaikanlage, die sich derzeit noch im Aufbau befindet.

Info

Die Wuppermann Austria GmbH in Judenburg gehört zur Wuppermann-Gruppe mit Sitz in Leverkusen und zählt zu den größten Arbeitgebern der Region. In Judenburg werden neben verzinktem Bandstahl auch verzinkte Rohre und Profile produziert. Diese kommen etwa in der Photovoltaik- und in der Bauindustrie zum Einsatz. Produziert wird seit Anfang 2019 mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien.
Aktuell werden neue Mitarbeiter gesucht. Infos und Bewerbungen auf www.wuppermann.com/de/karriere
"Wir bilden unsere eigenen Fachkräfte aus"
Am Wuppermann Austria-Standort in Judenburg wird ausgebaut.
Geschäftsführer Hubert Pletz: "Ein klares Bekenntnis zum Standort."

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