01.06.2017, 13:14 Uhr

Kreisverkehr wird zur Fixlösung

Arbeiten beim Kreisverkehr. Foto: Verderber

Außerdem: Mehr Parkplätze, neue Bushaltestelle und Einbahn in Judenburg.

JUDENBURG. Der aufgemalte Kreisverkehr im südlichen Bereich des Judenburger Hauptplatzes hat sich im Internet schnell zur Lachnummer entwickelt. Vor allem in sozialen Medien wurde über das Provisorium gewitzelt. Allen Unkenrufen zum Trotz: „Der Kreisverkehr hat sich bewährt“, sagt Bürgermeister Hannes Dolleschall.

Beste Lösung

Auch der Verkehrsausschuss habe ihn als die beste Variante erachtet. Deshalb wird aus einer provisorischen nun eine fixe Lösung. Die Arbeiten dafür haben bereits begonnen und dürften in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Statt der gelben Farbe werden nun Pflastersteine eingesetzt. Eine Skulptur oder eine Bepflanzung sind nicht vorgesehen - dafür reicht der Platz nicht aus. Die Charakteristik bleibt erhalten, damit auch künftig Lastwägen und Busse ohne Probleme um die Kurve kommen.

Neues Konzept

Mit der Befestigung des Kreisverkehrs gibt es weitere Neuerungen. Eine Bushaltestelle wandert vom Hauptplatz in die Burggasse. Dort wird auch eine Verkehrsinsel zugunsten mehrerer Schrägparkplätze entfernt. Auf der anderen Seite des Hauptplatzes - in der Herrengasse - ist von der Apotheke bis zur Tiefgarage eine Einbahnregelung in Richtung Westen vorgesehen. Diese wird allerdings noch geprüft. Insgesamt hat der Gemeinderat Judenburg 59.000 Euro für diese Maßnahmen bereitgestellt.
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