09.02.2018, 11:14 Uhr

Obdach: "Das Unmögliche möglich gemacht"

Für jeden Schüler soll es künftig einen Sitzplatz im Schulbus geben. Symbolbild: Fotolia/seanlockephotography

Initiative von Eltern und Gemeinde hat zu Lösung in der Schulbus-Problematik in Obdach geführt.

OBDACH. Und sie bewegen sich doch, die Österreichischen Bundesbahnen ... Obdachs Bürgermeister Peter Bacher berichtet von einem großen Erfolg in Sachen Schulbus-Problematik. „Wir haben das Unmögliche möglich gemacht“, sagt Bacher. Nach unzähligen Gesprächen mit ÖBB-Vertretern, regionalen Abgeordneten, Eltern und betroffenen Schülern liege nun eine Lösung am Tisch. Bacher: „Der Fahrplan wird jetzt so umgestellt, wie wir das vorgeschlagen haben.“

Neuer Fahrplan

Das heißt konkret: Zwei Pendlerbusse werden in der Früh zusammengezogen, dadurch wird ein zusätzlicher Bus von Obdach nach Judenburg für die Schüler frei. „Damit dürfte es künftig für fast alle Schüler einen Sitzplatz geben“, erklärt Bacher. In Kraft treten dürfte der neue Fahrplan bereits nach den Semesterferien, also ab 26. Februar. Seitens der ÖBB war dazu bislang noch keine Stellungnahme zu bekommen.

Entgegenkommen

Der Bürgermeister richtet jedenfalls ein großes Dankeschön an die Bundesbahnen sowie an diverse Mitstreiter: „Wir haben das gemeinsam geschafft“. In Obdach wird man sich die Lösung jedenfalls genau ansehen. Auch seitens der Judenburger Schulen habe es ein Entgegenkommen gegeben, damit auch am Nachmittag Engpässe entschärft werden können.

Stress & Sicherheit

Auf höherer Ebene ringt man unterdessen noch immer um eine Lösung. Die umstrittene 2:3-Regelung, wonach drei Kinder mit zwei Sitzplätzen auskommen müssen, soll bundesweit fallen. Zuständig ist das Ministerium. Noch im Februar wird es diesbezüglich einen Termin bei Verkehrsminister Norbert Hofer geben. „Das Gesetz gehört überarbeitet, auch andere Gemeinden haben ähnliche Probleme“, sagt Bacher. Zur Vorgeschichte: In Obdach haben bislang rund 180 Kinder um 120 Sitzplätze in zwei Schulbussen gekämpft. Das hat zu Stresssituationen geführt, gleichzeitig war die Sicherheit der Kinder teils nicht gegeben.

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