22.06.2017, 08:00 Uhr

Ortsreportage Neumarkt: Freude über neues Gemeindewappen

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer höchstpersönlich überreichte der Marktgemeinde Neumarkt das neue Gemeindewappen. (Foto: Waldhuber)

Aus sieben mach eins. Das neue Gemeindewappen ist weiteres Symbol für den Zusammenhalt.

NEUMARKT. Mit der Zusammenlegung zur Großgemeinde Neumarkt (mit mehr als 5.300 Einwohnern) haben alle Gemeindewappen Ende des Jahres 2014 ihre Gültigkeit verloren. Sieben waren es an der Zahl, die nun in ein neues heraldisches Symbol übergegangen sind. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer überreichte kürzlich im Rahmen eines Festaktes den Neumarktern ihr neues Wappen. „Eine gesunde Gemeinde, der eine gute Zukunft beschieden ist“, stellte Schützenhöfer fest. Für Bürgermeister Josef Maier ein denkwürdiger Tag in der Geschichte der Marktgemeinde: „Ein Wappen, das die Zusammengehörigkeit symbolisiert“, meinte er bei der Entgegennahme. Es sei bei der Zusammenstellung wichtig gewesen, alle Ortsteile im neuen Wappen zu berücksichtigen. „In blauem Schild eine silberne, mit grüner Tanne auf grünem Berg belegte Spitze, oben beseitet von je einer goldenen heraldischen Lilie mit Staubgefäßen“, lautet die offizielle Beschreibung des Wappens, dessen Führung bereits im Sommer des vergangenen Jahres von der steirischen Landesregierung beschlossen wurde. In seinen Dankesworten betonte Josef Maier, dass damit ein wichtiger Schritt des Zusammenrückens der sieben Ortsteile gesetzt worden sei: „In eine gemeinsame und verbindende Zukunft“, so der Neumarkter Bürgermeister in Anspielung an die nicht leichten Voraussetzungen vor der Gemeindefusion. Dass die Wappenübergabe einen denkwürdigen Tag einleitete, blieb unbestritten. Die drei Musikkapellen der Marktgemeinde – Mariahof, Neumarkt und St. Marein – haben sich zum gemeinsamen Zusammenspiel vor der Thomas Schroll-Halle eingefunden, um Hermann Schützenhöfer zu begrüßen. Unter den weiteren Gästen sah man LAbg. Max Lercher und Bezirkshauptmann Florian Waldner, zahlreiche Vereinsvertreter und Mitglieder des Gemeinderates. An der musikalischen Umrahmung der Feierstunde haben sich die Jagdhornbläser St. Georgen unter der Leitung von Hornmeisterin Andrea Leipold, wie auch die Sängerrunde Pöllau beteiligt die mit ihrem ausgezeichneten Gesang unter der Führung von Monika Lauchard das Publikum begeisterte. Die Feierstunde bot aber auch Gelegenheit, verdienten Persönlichkeiten aus den ehemaligen eigenständigen Gemeinden Perchau, Mariahof, Kulm am Zirbitz, Dürnstein, St. Marein und Zeutschach Dank auszusprechen. Dafür hat der Gemeinderat in einer seiner letzten Sitzungen Beschlüsse zur Vergabe von Ehrenurkunden, Ehrennadeln und Ehrenringen gefasst. Zum Kreise jener Personen, die Ehrenurkunden in Empfang nehmen konnten, gehörten Stein Eichhöbl (Dürnstein), Kurt Kreinbucher (Kulm), Bernhard Butzenbacher (Mariahof), Manfred Hartl (Mariahof), Philipp Wohleser (Mariahof), Franz Habenreich (Neumarkt), Franz Eugen (Perchau), Ferdinand Wölfl (St. Marein) und Bernhard Stölzl (St. Marein). Die Ehrennadel in Silber erhielten Lambert Hilberger (Dürnstein), Franz Köck (Kulm), Franz Haid (Perchau), Michael Bauer (Perchau), Andreas Jandl (St. Marein), Klaus Kreinbucher (St. Marein), Manfred Moser (Zeutschach), Michael Maier (Zeutschach), Johannes Sturm-Wölfler (Zeutschach) und Alfred Fritz (Zeutschach). Mit der Ehrennadel in Gold wurden Bernhard Vergeiner (Mariahof), Wolfgang Griedl (Neumarkt), OSR Johann Matscheko (Neumarkt) und Eleonora Zechner (Zeutschach) ausgezeichnet, Ehrenringe erhielten die ehemaligen Bürgermeister Johann Obermayer (Kulm) und Matthäus Össl (Perchau). Im Mittelpunkt der Ehrungen stand der Gründer des Naturparks Grebenzen, Johann Kölbl, der die Ehrenbürgerurkunde entgegennehmen konnte. Der Mariahofer war auch erster Obmann des Vereines „Naturpark Grebenzen“, dem dieses Prädikat im Jahre 1983 durch die steiermärkische Landesregierung verliehen wurde. Der Naturpark, dem mit Neumarkt auch die Gemeinden Mühlen und St. Lambrecht angehören, wurde unter Kölbls Leitung zu einem Qualitätsbegriff und steht heute für eine typische Naturlandschaft mit schonender landwirtschaftlicher Bewirtschaftung und kulturellen Besonderheiten.

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