30.03.2017, 15:58 Uhr

Meinung: Ewige Diskussion um Sommerzeit

Gleich vorweg: Ich bin ein Befürworter der Sommerzeit, die alle Jahre wieder die Geister scheidet. Diskutiert wird darüber schon ewig. Die ersten Ansätze dafür reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Erstmals eingeführt wurde sie am 30. April 1916 im damaligen Deutschen Reich und auch in Österreich-Ungarn. Später wurde sie wieder abgeschafft, dann wieder eingeführt, dann wieder abgeschafft . . . In den europäischen Staaten gab es immer wieder unterschiedliche Regelungen, bis die Sommerzeit im Jahr 1996 in der Europäischen Union schließlich vereinheitlicht wurde. Der Streit über Sinn oder Unsinn flammt jedes Jahr neu auf, wenn die Uhren in der Nacht von Samstag auf den letzten Sonntag im März um eine Stunde vorgestellt werden müssen und Ende Oktober die selbe Übung umgekehrt erfolgt. Die Zeitumstellung stellt für viele ein Ärgernis dar. Meiner Meinung nach wäre eine Umstellung auf die Winterzeit nicht mehr notwendig. Ich würde es begrüßen, wenn die Sommerzeit auch im Winter beibehalten wird. Das würde den heutigen Bedürfnissen der meisten Menschen sicher mehr entsprechen, als das Zurückstellen der Zeit Ende Oktober. Damit werden die Tage noch kürzer, als sie in der kalten Jahreszeit ohnehin schon sind. Das ist natürlich alles Ansichtssache. Ein Wegfallen der Umstellung von Uhren wäre für Mensch und Tier sicher zuträglicher. Ich bin davon überzeugt, dass eine generelle Beibehaltung der Sommerzeit eine große Mehrheit in der Bevölkerung finden würde.
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Alfred Kafka aus Penzing | 01.04.2017 | 19:25   Melden
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