29.11.2016, 16:20 Uhr

Meinung: Tauwetter zwischen SPÖ und FPÖ?

Der burgenländische SPÖ-Landeshauptmann Niessl hat als erster überrissen, dass die dumme und engstirnige Ausgrenzung und Dämonisierung der FPÖ Blödsinn ist und die Wähler nur noch mehr in die Hände der Blauen treibt. Ich habe immer schon die Meinung vertreten, dass die FPÖ in vielen Bereichen längst die Themenführerschaft im Land übernommen hat und deshalb von Wahlsieg zu Wahlsieg eilte. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollten und wollen. Die FPÖ ist dank der Wähler eine Großpartei geworden, die einfach nicht mehr übersehen werden kann. Jede unsachliche Äußerung und Aktion gegen die FPÖ und ihre Kandidaten, dazu gehört auch das Beschmieren von Hofer-Plakaten mit Hakenkreuzen, stärkt diese nur. Das haben einige linksextreme Fanatiker leider noch immer nicht kapiert. Ganz abgesehen davon, dass sie damit gegen das Wiederbetätigungsgesetz verstoßen. Das jüngste öffentliche Treffen zwischen dem roten Bundeskanzler Christian Kern und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache war alles andere als ein „Streitgespräch“ und darf durchaus als historisch bezeichnet werden. Auf sachlicher Ebene mit dem politischen Gegner zu diskutieren ist der richtige Weg.
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