24.05.2017, 15:41 Uhr

Vom Parteipolitiker zum umsichtigen Staatsmann

Reformpartnerschaft, Zukunftspartnerschaft, Erfolgspartnerschaft. Der steirische Landeshauptmann und sein Vize zeigen, wie's geht. Foto: STVP/Fischer
STEIERMARK. Die politische Landschaft befindet sich im Umbruch. Nicht nur in Österreich, sondern darüber hinaus in Europa und in der ganzen Welt. Im Prinzip ein ganz normaler Prozess. Ständige Veränderungen sind ja nichts Neues. Neu ist aber die rasante Geschwindigkeit der Veränderungen in allen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen. Die Brutalität setzt auch hartgesottenen Polit-Profis zu. Vor allem in @sozialen Medien werden Politiker mehr und mehr zur Zielscheibe verbaler Attacken, die alles andere als sachlich sind. Es wird geschimpft, beleidigt, gedroht und vernadert, was das Zeug hält. Anonym, versteht sich. Die Betreiber solcher Plattformen verdienen damit Milliarden und drücken sich vor ihrer Verantwortung. Viele Politiker nützen diese „neuen Möglichkeiten“ in den verschiedensten digitalen Medien ebenfalls. So mancher unüberlegte Kommentar oder Sager, der Rückschlüsse auf den Verbreiter erlaubt, ist dabei schon auf dem Datenhighway gelandet. Nicht selten haben Politiker sich damit auch selbst geschadet.

In der Steiermark haben Ex-Landeshauptmann Franz Voves (SP) und sein Koalitionspartner und Nachfolger Hermann Schützenhöfer (VP) gezeigt, dass es auch einen anderen Weg, Politik zu machen, gibt. Die Reformpartnerschaft war und ist nach wie vor ein beispielgebendes politisches Projekt, das Sachpolitik vor Parteipolitik stellt. Zum Wohle des Landes und seiner Bewohner. Was als Reformpartnerschaft begann, hat sich zur Zukunftspartnerschaft entwickelt und vielfach bereits Früchte getragen. Ein Meilenstein war in der Steiermark die Gemeindezusammenlegung. Natürlich war das von Schmerzen begleitet. Trotzdem war es richtig und vor allem dringend notwendig. Ebenso notwendig wie weitere Reformen. Die Steiermark ist da in vielen Bereichen Vorbild. Die Spitzenpolitiker Schützenhöfer und Schickhofer mögen nicht immer einer Meinung sein, sie bemühen sich aber sichtlich sachlich zu bleiben. Das macht den Unterschied zwischen Parteipolitikern und verantwortungsvollen Staatsmännern aus.
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